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Symposium „Kosmopolitismus von unten – Annäherungen an globale Demokratie“

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Von: Stephan Hebel

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Können wir noch von Kosmopolitismus reden, wenn der autoritäre Nationalismus blüht? Wollen wir noch Weltbürger:innen sein, wenn „Globalisierung“ wie „Krise“ klingt? Ja, gerade jetzt! Aus dieser Überzeugung ist die Idee zu dem Symposium „Kosmopolitismus von unten – Annäherungen an globale Demokratie“ entstanden.

Die Veranstaltung lief über drei Tage unter großer Publikumsbeteiligung in der Frankfurter Paulskirche und im Studierendenhaus auf dem Campus Bockenheim. Organisiert wurde es von der Initiative „Der utopische Raum“, die neben der Stiftung Medico international und dem Institut für Sozialforschung von der Frankfurter Rundschau mitgetragen wird.

Wie könnten sich Demokratie und Menschenrechte über nationale Grenzen hinweg gestalten lassen? Wo werden Alternativen, oft jenseits der Wahrnehmung einer breiten Öffentlichkeit, bereits praktisch gelebt?

Diesen Fragen waren die Vorträge und Foren der dreitägigen Veranstaltung gewidmet. Dabei ging es sowohl um theoretische Annäherungen als auch um Beispiele aus der Praxis. Den Eingangsvortrag hielt in der Paulskirche die in den USA lehrende Politikwissenschaftlerin Seyla Benhabib.

Das Symposium bildete den Auftakt zum Prozess einer „Global Assembly“, die 2023/24, zum 175. Jahrestag der deutschen Nationalversammlung, die Frage nach Visionen und Möglichkeiten einer transnationalen Demokratie mit Gästen aus aller Welt diskutieren wird.

„Utopische Rundschau“ - kostenloser Download

Die Frankfurter Rundschau hatte ihre jüngsten Redaktionsmitglieder gebeten, das Symposium zu begleiten und ihre eigenen Einschätzungen zu den dort besprochenen Themen aufzuschreiben. Daraus ist die achtseitige „Utopische Rundschau“ entstanden, die wir zum kostenlosen Download anbieten.

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