Corona-Beschränkungen treffen auch viele Jugendliche.
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Corona-Beschränkungen treffen auch viele Jugendliche.

Frankfurt

Studie erforscht Corona-Auswirkungen auf die Jugend

  • George Grodensky
    vonGeorge Grodensky
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Die Uni Frankfurt und die Uni Hildesheim erforschen die Lage von Jugendlichen in der Pandemie. Ihr Eindruck: Jugendliche werden mit ihren Anliegen nicht ernst genug genommen.

Die Frankfurter Goethe-Universität und die Universität Hildesheim erstellen eine zweite Studie zum Leben von Jugendlichen in der Pandemie. „Wie geht es dir nach sechs Monaten in der Corona-Zeit?“, lautet die Leitfrage der bundesweiten Erhebung. Die Forscherinnen und Forscher wollen Erfahrungen und Perspektiven junger Menschen ins öffentliche Bewusstsein rücken.

Die nämlich gehen in Corona-Zeiten ein bisschen verloren – das ist eine Erkenntnis aus der ersten gemeinsamen Studie aus dem Frühjahr. Daran haben sich mehr als 8000 junge Menschen beteiligt. Ihr Eindruck: Es wird zwar viel über die Jugend gesprochen, aber von Erwachsenen. Die Jugendlichen selbst kommen eher nicht zu Wort.

Die neuerliche Onlinebefragung richtet sich an junge Menschen ab 15 Jahren. Es geht darum, mehr über den Lebensalltag, die Herausforderungen und Perspektiven der Befragten in der Pandemie zu erfahren. „Jugendliche wollen mit ihren Anliegen gehört werden und nicht einfach nur als zu beschulende Menschen in der Öffentlichkeit stehen“, sagt Anna Lips aus dem Hildesheimer Forschungsteam. Die Studie soll auch herausarbeiten, wie sich junge Menschen stärker einbringen können.

Damit sich viele Jugendliche an der Umfrage beteiligen, wurde der Fragebogen in einfacher Sprache formuliert. Aufzurufen ist er bis Ende November im Internet. Die Teilnahme dauert rund 20 Minuten. Unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern verlosen die Hochschulen 20 Gutscheine im Wert von je 20 Euro.

www.soscisurvey.de/JuCo_II

www.instagram.com/juco_jugendcorona

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