Energiepreise

Strom wird teurer

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Der Frankfurter Energieversorger Mainova erhöht zum Jahreswechsel den Strompreis. Süwag plant dagegen noch keine Anpassung.

Kunden des Frankfurter Energieversorgers Mainova müssen vom Jahreswechsel an mit höheren Stromkosten rechnen. Ein Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 2000 Kilowattstunden muss nach einer Beispielrechnung des Unternehmens im Grundversorgungstarif künftig 2,34 Euro mehr im Monat zahlen. Das ist ein Plus von vier Prozent. Für einen Haushalt mit 4000 Kilowattstunden Jahresverbrauch erhöhen sich die monatlichen Stromkosten um 4,68 Euro.

Der Energieversorger, der zu 75,2 Prozent den Frankfurter Stadtwerken gehört, begründet die Preiserhöhung unter anderem mit der Erhöhung der Umlage für erneuerbare Energie und den höheren Netznutzungsentgelten. Zudem seien die Beschaffungskosten für Strom gestiegen. Mainova könne diese Steigerungen nicht „vollumfänglich kompensieren“, teilt das Unternehmen mit.

Der ebenfalls in Frankfurt ansässige Energieversorger Süwag plant dagegen „aktuell keine Preisanpassung der Strom-Grundversorgung zum Jahreswechsel 2020“, wie es auf FR-Anfrage heißt. Für das Gesamtjahr könne das Unternehmen noch keine Aussage zur Strompreisentwicklung treffen, heißt es weiter. Zunächst erhöht Süwag, das mehrheitlich der Eon-Tochter Innogy gehört, nur die Strompreise für Wärmepumpen und Speicherheizungen. Für einen durchschnittlichen Heizungsverbrauch steigen die Kosten demnach um rund 16 Euro im Monat. Diese Anpassung betreffe aber nur 6,5 Prozent der Süwag-Kunden.

Die Preise für Gas wollen beide Energieversorger nicht erhöhen.

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