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Die Strompreise in Frankfurt werden deutlich ansteigen.

Preiserhöhungen in Frankfurt

Strom in Frankfurt wird teurer

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Die Energieversorger Mainova und Süwag erhöhen in Frankfurt die Preise für Strom deutlich.

Die Frankfurter Energieversorger erhöhen  die Preise für Strom zum Jahresbeginn deutlich. Mainova verlangt für Haushalte mit einem Jahresverbrauch von 2500 Kilowattstunden im Basistarif „Mainova Strom Classic“ künftig monatlich 2,65 Euro mehr. Das ist ein Anstieg um 3,8 Prozent. Ein Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 4000 Kilowattstunden muss laut Mainova künftig 4,24 Euro mehr im Monat bezahlen. Das ist ein Anstieg um 3,9 Prozent. Ende des Jahres hatte die Stadtwerke-Tochter den Strompreis leicht gesenkt. Die nun angekündigte Erhöhung begründet sie mit einem Anstieg der Beschaffungkosten am Strommarkt um 30 Prozent.

Für Süwag-Kunden erhöht sich der Strompreis für einem Haushaltsverbrauch von 2400 Kilowattstunden pro Jahr um 2,92 Euro im Monat. Das entspricht einer Steigerung um 4,6 Prozent. Auch das zum RWE-Konzern gehörende Unternehmen begründet den Anstieg mit den gestiegenen Kosten für den Stromkauf. Die Preise an der Strombörse seien um 70 Prozent gestiegen.

Mainova erhöht auch den zuletzt ein Jahr stabil gebliebenen Gaspreis kräftig – und begründet das ebenfalls mit gestiegenen Beschaffungskosten, aber auch einer seit dem 1. Oktober geltenden zentralen Umlage. Haushalte mit 20 000 Kilowattstunden Jahresverbrauch müssen für den Grundtarif vom 1. Januar an 8,73 Euro mehr pro Monat zahlen. Das ist ein Anstieg um 6,9 Prozent. Süwag hält den Gaspreis konstant.

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