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Wohungspolitik

Streit über Wohnpolitik

Bürgermeister Olaf Cunitz und SPD bewerten die Zahlen zur Entwicklung auf dem Wohnungsmarkt unterschiedlich.

Völlig konträr schätzen Bürgermeister Olaf Cunitz (Grüne) und die SPD im Römer weiterhin die Entwicklung auf dem Wohnungsmarkt ein. Und das, obwohl sie sich jeweils auf den Wohnungsmarktbericht der Stadt und Zahlen des Statistischen Landesamts beziehen. Nach Ansicht von Cunitz zeigen die erheblichen Anstrengungen, die die Stadt zur Verbesserung der Wohnraumversorgungen unternehme, zunehmend Erfolg. Sehr erfreulich sei, dass erstmals seit Jahren ein Rückgang der sozialen Segregation im Bericht zu verzeichnen sei. „Ich hoffe sehr, dass sich diese Entwicklung verstetigt.“ Den wohnungspolitischen Kurs der Stadt sieht Cunitz auch durch den Rekordwert bei Wohnungsfertigstellungen bestätigt. Mit 4418 Wohnungen werde der vom Bundesinstitut für Stadt-, Bau- und Raumforschung errechnete Bedarf deutlich übertroffen.

SPD-Chef Mike Josef wirft Cunitz eine „bestenfalls eigenwillige Interpretation der Fakten“ vor. Schließlich habe der Wohnungsversorgungsgrad nach Zahlen des Berichts mit 93,7 Prozent Ende 2013 den niedrigsten Stand seit mehr als zehn Jahren erreicht. „Das ist ein deutliches Alarmzeichen, das Cunitz schlicht ignoriert.“ Josef weist zudem auf den sprunghaften Anstieg der Abgeschlossenheitsbescheinigungen aus, die für eine Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen erforderlich ist.

Auch den Rekordwert bei den Fertigstellungszahlen bewertet die SPD anders als Cunitz. In den Landeszahlen seien schließlich auch 800 Wohnheimplätze enthalten, argumentiert Josef. Netto sei die Zahl der Wohnungen nach Angaben der Stadt nur um 2801 gestiegen. (cm)

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