Straßenbahntrasse

Straßenbahntrasse zwischen Seckbach und Bergen soll reaktiviert werden

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Eine Bürgerinitiative will den ÖPNV attraktiver machen, unter anderem mit einem Ausbau der Netze.

Die Bürgerinitiativen Radentscheid und Riederwald (BIR) stellen am Montag in der Sitzung des Ortsbeirat 11 ihre Ideen für ein bessere Verkehrssituation im Frankfurter Osten vor. Staus, hohe Luftbelastung, Pendler, mangelhafte Radwege und ein ausbaufähiger Nahverkehr sind Dauerthemen im Ortsbezirk.

Die Bürger propagieren vor allem kurzfristige Lösungen: Tarifvergünstigungen bei der Nordmainischen Regionalbahn, Ausweitung von Kurzstreckentickets von zwei auf drei Kilometer, die Ertüchtigung der stillgelegten Straßenbahntrasse zwischen Seckbach und Bergen, die als U-Bahn in Betrieb genommen werden soll. „Die Stilllegung können wir uns nicht länger leisten. Der Verkehr bricht zusammen und die Strecke liegt ungenutzt da“, empört sich Rainer Frey von der BIR.

Thomas Erhart, Referent des Verkehrsdezernenten Klaus Oesterling (SPD), weist den Vorwurf der Untätigkeit zurück. „Es werden vielfältige Möglichkeiten geprüft, wie der ÖPNV ausgebaut und die Luft verbessert werden kann“, versichert er auf Anfrage der FR. Zu konkreten Vorschlägen könne er keine Aussagen treffen. Schuld sei ein drohendes Dieselfahrverbot am Erlenbruch.

Überdies fordern SPD und FDP mehr Radständer an den Haltestellen der Linie U4 und U7 an der Schäffle- und Gwinnerstraße. An beiden Stationen gebe es Bedarf. Zudem fahren beide Linien während der Sommerferien wegen des Riederwaldtunnels nur bis zur Schäfflestraße oder zum Johanna-Tesch-Platz. svo

Der Ortsbeirat 11tagt am Montag, 17. Juni, 19.30 Uhr, im Heimat- und Geschichtsverein Fechenheim, Burglehen 7.

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