Umweltdezernentin Rosemarie Heilig stellt gemeinsam mit Vertreter*innen von #cleanffm die #cleanffm-Straßenbahn vor. Treffpunkt ist am Betriebshof Ost der VGF, Gustav- Behringer- Straße 3, 60386 Frankfurt am Main.

Frankfurt

Straßenbahn wirbt für Sauberkeit

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Teil der Werbekampagne „cleanffm“. Fakten als humorvolle Sprüche

Die Umweltdezernentin Rosemarie Heilig (Die Grünen) hat die neue Cleanffm-Straßenbahn gestern vorgestellt. Die in auffälligem Grün lackierte Straßenbahn ist Teil der Sauberkeitskampagne „cleanffm“. Die Trambahn ist mit humorvollen Sprüchen beklebt, die Fakten enthalten. Diese sogenannten „cleanfacts“ werben dafür, Müll im öffentlichen Raum ordnungsgemäß zu entsorgen. Darauf machen die Sprüche, die als Folie auf den Scheiben der Tram kleben, aufmerksam. Einer lautet beispielsweise: „Eine Tüte Plastik hält länger als eine Ehe“.

Die Folie auf den Scheiben kostet zwischen 6 000 und 8 000 Euro, je nach Art der Folie. Insgesamt zahlt die Stadt Frankfurt 30 000 Euro im Jahr an den Werbedienstleister Ströer, um die Tram der Verkehrsgesellschaft VGF als Werbefläche nutzen zu dürfen. 30 000 Euro sei ein Sonderpreis, da die Stadt nicht aus kommerziellen Zwecken werbe, sondern einen Mehrwert aus der Werbung habe, so Heilig. Der Vertrag gilt für drei Jahre.

„Jedes Jahr fallen im öffentlichen Straßenraum 11 500 Tonnen Müll an, lediglich 1 900 Tonnen landen davon in den Mülleimern“, so die Dezernentin. Seit Beginn der cleanffm-Kampagne wurden 1 000 neue Mülleimer im öffentlichen Raum aufgestellt. Zuvor standen bereits 7 000 Mülleimer in der Stadt. In diesen sollen Einwegbecher, Pizzakartons oder Zigarettenstummel landen.

Die Menschen müssen den Müll entsorgen und daher sollen möglichst viele die Tram sehen. Sie fährt bereits seit einigen Wochen auf der täglich von vielen Menschen genutzten Linie 11 zwischen Fechenheim und Höchst. „Je mehr sie sehen, desto mehr werden unsere Idee von einer sauberen Stadt teilen, da bin ich mir sicher“, sagte die Umweltdezernentin.

Es müsse in den Herzen der Menschen ankommen, dass Frankfurt sauber gehalten wird. „Wir wollen, dass alle, die nach Frankfurt kommen, diese Stadt als sauber empfinden“, so Heilig.

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