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Die Unternehmen im Finanzsektor schätzen ihre Lage im Durchschnitt deutlich besser als vor einigen Monaten. Das zeigt eine Umfrage der IHK Frankfurt.
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Die Unternehmen im Finanzsektor schätzen ihre Lage im Durchschnitt deutlich besser als vor einigen Monaten. Das zeigt eine Umfrage der IHK Frankfurt.

Konjunktur

Stimmung in Frankfurter Wirtschaft verbessert sich deutlich

  • Christoph Manus
    VonChristoph Manus
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Die Unternehmen im IHK-Bezirk Frankfurt schauen inzwischen im Schnitt wieder zuversichtlich in die Zukunft. Noch immer gibt es aber je nach Branche große Unterschiede.

Die Unternehmen im Bezirk der Industrie- und Handelskammer (IHK) Frankfurt sehen ihre Situation und ihre Zukunft deutlich positiver als noch vor wenigen Monaten. Das geht aus einer Konjunkturumfrage der Kammer unter 3000 Mitgliedsunternehmen hervor. Der Geschäftsklimaindex, den die Kammer dabei dreimal im Jahr erhebt, liegt inzwischen auf dem höchsten Wert seit Frühsommer 2019. „Die regionale Konjunktur erreicht damit das Vorkrisenniveau“, sagt IHK-Präsident Ulrich Caspar. „Die optimistischen Erwartungen zeigen zudem, dass die Wirtschaft auf eine dauerhafte Rückkehr zu weitgehender Normalität setzt.“

Inzwischen halten 36 Prozent der befragten Unternehmen ihre Lage für gut, nur noch 18 Prozent für schlecht. 28 Prozent rechnen mit einer Verbesserung ihrer Situation, 15 Prozent mit schlechteren Geschäften. Noch zu Jahresbeginn hatten sich die Unternehmen angesichts des Lockdowns noch sehr pessimistisch geäußert.

Je nach Branche ist die Stimmung unter den Unternehmen immer noch sehr unterschiedlich. Mehrheitlich sehr positiv äußert man sich in der Industrie, bei den Banken, Versicherern und Finanzdienstleistern. Weiterhin mehrheitlich schlecht schätzen ihre Lage die befragten Betriebe im Einzelhandel und im Gastgewerbe ein. Auch in diesen Bereichen hat sich die Stimmung nach Angaben der IHK aber zumindest deutlich aufgehellt. So berichteten etwa weniger Unternehmen von Liquiditätsengpässen.

Investitionswille wächst

Mit der besseren Lage der Unternehmen im IHK-Bezirk steigt die Bereitschaft, neue Beschäftigte einzustellen. 25 Prozent wollen der Umfrage nach den Personalbestand erhöhen, 13 Prozent ihn senken. Vor einem Jahr waren die Werte noch fast genau umgekehrt. Erstmals seit Ausbruch der Krise wollen zudem mehr Unternehmen ihre Investitionen ausbauen als reduzieren.

Bei den Risiken für die künftige wirtschaftliche Entwicklung nennen 45 Prozent der Unternehmen inzwischen wieder den Fachkräftemangel. Nur die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen gelten der Wirtschaft im IHK-Bezirk als noch größeres Hindernis. Die Unternehmen klagen etwa über Rohstoffknappheit und Versorgungsengpässe, aber auch über die Corona-Beschränkungen und Bürokratie. Ein weiteres Thema sei die Furcht vor steigenden Steuern und Abgaben.

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