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Der Beirat (v.l.): Conny Petzhold, Andrea Ypsilanti, Michael Müller, Nargess Eskandari-Grünberg, Michael Ehrhard, Frankfurt/Holger Menzel
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Der Beirat (v.l.): Conny Petzhold, Andrea Ypsilanti, Michael Müller, Nargess Eskandari-Grünberg, Michael Ehrhard, Frankfurt/Holger Menzel

Soziales

„Stiftung Solidarität Frankfurt“ will Engagement sichtbar machen

  • Stefan Simon
    VonStefan Simon
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Die Stiftung möchte Initiativen, Vereine und Träger für solidarisches Handeln auszeichnen. Dafür vergibt sie alle zwei Jahre den Solidaritätspreis, der mit 10 000 Euro dotiert ist.

Stiftungen haben in Frankfurt eine lange Tradition. Sie haben über Jahrhunderte die Stadt und die Stadtgesellschaft geprägt, insbesondere in der Nachkriegszeit und in den vergangenen zwei Jahrzehnten. Nach Angaben der Stadt sind 650 Stiftungen in der Mainmetropole registriert.

Eine von ihnen, die Stiftung Solidarität Frankfurt, hat sich gestern im Club Voltaire erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Die Stiftung besteht bereits seit drei Jahren, möchte nun aber aktiv in Erscheinung treten.

Das Ziel der Stiftung sei es, „Menschen, Vereine oder Initiativen zu belohnen, die eine gemeinsame Praxis des Bekämpfens wahrgenommener sozialer Missstände entwickelt haben“, heißt es auf der Website. „Es gibt so viele, die im Verborgenen arbeiten. Wir wollen sie sichtbar machen“, sagt Andrea Ypsilanti, Beiratsmitglied und ehemalige langjährige Landtagsabgeordnete der SPD.

Um die verschiedenen Träger auch angemessen zu würdigen, möchte die Stiftung Solidarität Frankfurt alle zwei Jahre den Solidaritätspreis ausloben, der Vereine, Gruppen und Initiativen in Frankfurt in der Rhein-Main-Region für ihr solidarisches Handeln auszeichnet. Die erste Auslobung des Preises soll jetzt beginnen. Die Vergabe ist für Februar/März 2022 vorgesehen.

Insgesamt ist der Stiftungspreis mit 10 000 Euro dotiert. Der erste Preis betrage 5000 Euro, der Zweite 3000 und der Dritte 2000 Euro, so Ypsilanti. Der Beirat bildet die Jury des Preises. Die Beiratsmitglieder der Stiftung sind neben Ypsilanti als Sprecherin Michael Erhardt (IG Metall Frankfurt), der Stadtverordnete Michael Müller (Die Linke) und Conny Petzold (Mieter helfen Mietern Frankfurt) sowie die neu eingetretene Nargess Eskandari-Grünberg (Grüne), Bürgermeisterin und Dezernentin für Diversität, Antidiskriminierung und gesellschaftlichen Zusammenhalt. „Eine solidarische Gesellschaft kann ohne Stiftungen nicht funktionieren. Ich musste nicht lange überlegen, ob ich mitmachen soll. Vor allem, weil sich die Ziele der Stiftung in der Arbeit meines Dezernats wiederfinden“, sagt Eskandari-Grünberg. Es sei wichtig, „dass wir uns um die Menschen kümmern, die zu kurz kommen, um Geflüchtete und Schutzsuchende. Es geht darum, herauszufinden, was diese Menschen brauchen, um konkret helfen zu können.“ Eskandari-Grünberg habe selbst erfahren, wie schwer es sei, als Geflüchtete in einem fremden Land Fuß zu fassen. „Deshalb müssen wir uns für Chancengerechtigkeit einsetzen. Wir brauchen eine Kultur der Empathie.“

Die Stiftung Solidarität Frankfurt wird von der „Das Weiße Haus - Integratives Wohnen“ (DWH) treuhänderisch verwaltet. Die DWH betreibt das „Das Weiße Haus“, ein sicherer und betreuter Ort in Preungesheim. Geflüchtete Frauen erhalten mit ihren Kindern in den Wohnungen Schutz und Sicherheit.

Informationen zur Stiftung und zum Bewerbungsverfahren unter www.stiftung-solidaritaet-frankfurt.de

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