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Am Frankfurter Flughafen starten wieder mehr Maschinen. Foto: Michael Schick
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Am Frankfurter Flughafen starten wieder mehr Maschinen.

Flugverkehr

Steuergeld: 160 Millionen Euro für den Frankfurter Flughafen

  • Florian Leclerc
    VonFlorian Leclerc
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Im ersten Lockdown blieb der Flughafen offen. Dafür bekommt Fraport eine Ausgleichszahlung von Bund und Land. Sie hellt das Konzern-Ergebnis etwas auf.

Der Frankfurter Flughafen erhält eine Förderung von 160 Millionen Euro von Bund und Land. Dies sei eine Ausgleichszahlung, weil der Flughafen im ersten Lockdown zwischen März und Juni 2020 die Infrastruktur aufrecht erhalten habe, teilte Flughafenbetreiber Fraport mit. Schon im Februar hatten sich Bund und Länder grundsätzlich auf Hilfen für zwölf deutsche Flughäfen verständigt.

Den Bescheid überreichten Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) und der hessische Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne). Der Betrag hellt das Konzern-Ergebnis etwas auf. Im Coronajahr 2020 hatte das Unternehmen ein Konzern-Ergebnis von minus 690 Millionen Euro vorgelegt (2019: plus 454 Millionen Euro).

Nachfrage zieht wieder an

„Wir befinden uns immer noch in der größten Krise der modernen Luftfahrt, die hohe Verluste verursacht“, sagte Stefan Schulte, der Vorstandsvorsitzender von Fraport.

Der Flughafen sei im ersten Lockdown für Rückkehrflüge und Frachtverkehr offen gehalten worden, „obwohl aus wirtschaftlicher Sicht eine vorübergehende Einstellung des Betriebs sinnvoller gewesen wäre“. 2020 hatte der Flughafen 18,8 Millionen Fluggäste; 2019 waren es 70,6 Millionen.

Nun ziehe die Nachfrage deutlich an, sagte Schulte. Es werde Jahre dauern, um das Vorkrisenniveau zu erreichen.

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