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Start der Bundesbank-Roadshow in Frankfurt:Auf Bildungsreise durchs Land

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Ein Besucher testet eine Mitmach-Station der Ausstellung.
Ein Besucher testet eine Mitmach-Station der Ausstellung. © Renate Hoyer

Die Deutsche Bundesbank geht mit einem interaktiven Ausstellungstruck auf Tour. Nach der Eröffnung in Frankfurt wird der Truck sechs Monate verschiedene Fußgängerzonen zieren.

Mit dem Motto „Werte wahren, Zukunft gestalten“ ging ein Ausstellungstruck der Deutschen Bundesbank am Donnerstag an der Frankfurter Hauptwache an den Start. Bis Ende Oktober tourt die Ausstellung durch 90 deutsche Städte und hat sich zum Ziel gesetzt, Alt und Jung über die Aufgaben der Bundesbank zu informieren.

Burkhard Balz, Vorstandsmitglied der Deutschen Bundesbank, freut sich, dass der Truck nun einsatzbereit in der Fußgängerzone stehe. Man wolle mit der Roadshow um Rückhalt in der deutschen Bevölkerung werben, denn dieser sei unumgänglich, um den Wert des Euros zu wahren - eine der wichtigsten Aufgaben der Bundesbank.

„So neugierig wie in diesen Tagen, über die Aufgaben der Bundesbank zu lernen, war die Bevölkerung schon lange nicht mehr“, sagt der hessische Finanzminister Michael Boddenberg (CDU) beim Start der Roadshow.. Selbst ein Finanzminister könne noch dazulernen, so Boddenberg.

Der gestrige Aufenthalt in Frankfurt war kein langer, denn schon heute geht es nach Kassel. Auf dem Fahrplan stehen vor allem Städte, die ohne Bankfilialen auskommen müssen, um auch dort ein Verständnis für die Arbeit der Bank und das Euro-System zu vermitteln. Denn was eine Notenbank tut, müsse man vor Ort erleben, meint Balz, während er im oberen Stockwerk des Roadshowtrucks den Raum präsentiert, in dem verschiedene Kurzvorträge zu hören sein werden.

Im Erdgeschoss geht es wesentlich interaktiver zu. In der Mitmachausstellung wird Grundwissen zum Thema Euro vermittelt und die Besucher:innen können via Joystick einen Geldtransporter durch eine animierte Welt steuern.

Thomas Ollinger, Präsident der Hauptverwaltung der Bundesbank in Hessen, stellt außerdem ein weitreichendes Programm zu aktuellen Fragen der Geldpolitik vor, das in Form von Workshops für Schulen angeboten werden soll.
(AMELIE ANSORGE, LILLI HÖVENER, ANNA RETHMEIER)

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