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Coronavirus - 2G in Gastronomie
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Seit der 2G-Option in der Gastronomie spricht die Stadt von mehr Kontrollaufwand für die Stadtpolizei. (Symbolfoto)

Gastronomie in Frankfurt

2G-Regel in Frankfurt: Gastronomie beschäftigt die Stadtpolizei

  • Kathrin Rosendorff
    VonKathrin Rosendorff
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Die Gastronomie in Frankfurt steht wegen der 2G-Regel gegen das Coronavirus verstärkt im Fokus der Stadpolizei.

Frankfurt - Die Möglichkeit für Gastronomiebetreibende, ihre Lokalitäten auch nur für geimpfte und genesene Menschen (2G-Optionsmodell) zu öffnen, sorgt bei der Stadtpolizei für mehr Kontrollaufwand. Das teilte die Stadt Frankfurt am Mittwoch (03.11.2021) mit.

Im Oktober habe die Stadtpolizei 345 Gastronomiebetriebe kontrolliert. Das seien circa zehn Prozent der gastronomischen Einrichtungen in der Stadt. In 23 Fällen seien Verstöße festgestellt worden. Entsprechende Ordnungswidrigkeitenanzeigen seien eingeleitet worden.

Frankfurt: Nachlässigkeiten bei 2G-Regeln in der Gastronomie

Alleine seit dem 25. Oktober sind 140 Betriebe überprüft worden. In 17 Fällen seien Verstöße festgestellt worden, dies hauptsächlich bei Betrieben, die nur geimpften oder genesenen Gästen Zugang gewährten. Hier seien regelmäßig Nachlässigkeiten auf Betreiberseite zur Anzeige gebracht worden, insbesondere in Form einer fehlenden Kennzeichnung als 2G-Betrieb. Bei den kontrollierten Gästen hingegen seien bisher kaum Verstöße festgestellt worden.

Ebenfalls am Mittwoch meldete sich der Hotel- und Gastronomieverband Dehoga Hessen zu Wort und sprach sich gegen schärfere Corona-Maßnahmen in der Gastronomie aus. „Überlegungen zu möglichen Verschärfungen der Corona-Regeln im Gastgewerbe angesichts steigender Infektionszahlen sind vollkommen kontraproduktiv“, sagte Hauptgeschäftsführer Julius Wagner. Die konsequente Umsetzung und Kontrolle der 3G-Regeln müsse Vorrang vor weiteren Verschärfungen haben.

Frankfurt: Dehoga Hessen wünscht sich konsequentere Umsetzung der Corona-Regeln

Aktuell nähmen der Verband und seine Mitglieder wahr, dass manche Kontrollbehörden die seit Wochen geltenden Regeln nicht im Detail kennen. „Da wird Gastronomiebetrieben ernsthaft mitgeteilt, dass geimpfte Mitarbeiter sich drei Mal in der Woche testen lassen müssten, die längst abgeschaffte Kontaktdatenerfassung wird angemahnt oder Gesundheitsämter fordern Kontaktlisten an“, sagte Wagner. Das sei respektlos gegenüber den Betrieben und senke das Vertrauen in das staatliche Handeln. Es gehe um die Sicherheit der Gäste in diesem zweiten Corona-Winter, aber auch um Wettbewerbsgerechtigkeit gegenüber den Betrieben. (Kathrin Rosendorff)

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