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In Frankfurt erklingt das Große Stadtgeläut.

Stadtgeläut Frankfurt

Auf zum Stadtgeläut

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Ab 17 Uhr werden an Heiligabend wieder Tausende Besucher und "Hörlustige" zum Frankfurter Stadtgeläut erwartet.

Der Budenzauber ist passé. Am Samstagabend schloss der diesjährige Weihnachtsmarkt nach genau vier Wochen seine Tore. Stände, Buden und Fahrgeschäfte wurden am Sonntag abgebaut. Damit ist zwischen Hauptwache und Römerberg wieder reichlich Platz. Und der wird am Heiligabend dringend gebraucht.

Ab 17 Uhr werden nämlich wieder Tausende Besucher und „Hörlustige“ zum Frankfurter Stadtgeläut erwartet. Bis 17.30 Uhr erklingen nicht weniger als 50 Glocken aus zehn verschiedenen Frankfurter Kirchen. Den Auftakt macht die Paulskirche. Ihr schließen sich die Katharinenkirche an der Hauptwache, die Liebfrauenkirche, die Peterskirche und die Dominikanerklosterkirche an.

In den gemeinsamen Chor fügen sich dann die Leonhardskirche, die Karmeliterklosterkirche, die Alte Nikolaikirche am Römerberg und die Sachsenhäuser Dreikönigskirche ein. Schließlich erhebt sich auch das Geläut des Kaiserdoms.

Das Stadtgeläut blickt auf eine lange Tradition zurück. Erstmals soll es 1347 zur Begräbnisfeier von Kaiser Ludwig IV. erklungen sein – wenn auch längst nicht so harmonisch wie heute. 1856 beschloss der Senat der Freien Stadt Frankfurt, zu Weihnachten, Ostern und Pfingsten ein Geläut zu veranstalten. Die heutige Komposition geht auf das Jahr 1954 zurück.

In den letzten Jahren verfolgten regelmäßig an die 5000 Menschen das Stadtgeläut. Als beste Standorte gelten der Römerberg, der Liebfrauenberg, der Eiserne Steg und der Paulsplatz.

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