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Interessenvertretung der Eltern

Stadtelternbeirat in Frankfurt mit neuer Spitze

  • Sandra Busch
    VonSandra Busch
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Julia Frank legt ihr Amt als Stadtelternbeirätin in Frankfurt nieder. Es folgt Andrea Herschbach. Übergangsweise.

Die Vorsitzende des Stadtelternbeirats, Julia Frank, tritt zurück. Die 46-Jährige ist am Wochenende zur Vorstandssprecherin der Frankfurter Grünen gewählt worden, zudem ist sie seit der Kommunalwahl im März Stadtverordnete. „Ich habe mich entschlossen, mich in den kommenden fünf Jahren proaktiv im Bildungsausschuss für die Belange der Schüler:innen und Eltern einzusetzen“, sagt Frank. Um dort einen Interessenskonflikt mit ihrem Ehrenamt als Vorsitzende des Stadtelternbeirats zu vermeiden, lege sie dieses Amt nieder.

Frank ist seit Februar 2020 Vorsitzende der Frankfurter Elternvertretung. Bis zum 8. Juli, der nächsten regulären Sitzung des Beirats, bleibt sie im Amt. Dann wird ihre Stellvertreterin Andrea Herschbach den Posten übergangsweise übernehmen. Sie hat sechs Jahre den Ausschuss für kooperative Gesamtschulen im Stadtelternbeirat geleitet, seit dreieinhalb Jahren gehört sie dem fünfköpfigen Vorstand an.

Für die Übernahme sieht Herschbach keine Probleme. Man habe zuvor ohnehin schon alles miteinander abgestimmt. „Wir haben Termine meist gemeinsam wahrgenommen, ob bei Dezernent:innen, Kultusministerium oder Staatlichem Schulamt“, sagt sie. „Da wird nichts schiefgehen.“

Wahlprozedere noch unklar

Herschbach wird das Amt zunächst bis kurz nach den Sommerferien ausüben. Danach wird der Stadtelternbeirat mit seinen 18 Vertreterinnen und Vertretern zusammenkommen, um neu zu wählen. Derzeit sei man noch in der Abstimmung mit dem Amtsjuristen, wie das Wahlprozedere aussehe, sagt Herschbach – „ob alle Posten im Gremium neu gewählt werden müssen oder nur einzelne.“

Komplett neu gewählt wird der Beirat regulär Anfang nächsten Jahres. Herschbach würde sich anbieten, die Interessenvertretung der Eltern auch nach den Sommerferien bis zu den Neuwahlen als Vorsitzende zu führen. Für die wenigen Monaten müssten dann etwa Kontovollmachten nicht neu geregelt werden. Für das neu zu wählende Gremium im nächsten Jahr wird Herschbach aber nicht zur Verfügung stehen. Ihr Sohn wird 18 Jahre alt, mit der Volljährigkeit des Kindes scheiden Eltern aus ihrem Amt aus. „Perspektivisch wäre es daher vielleicht sinnvoll, wenn schon nach den Sommerferien jemand anderes übernimmt.“

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