Umwelt

Frankfurt soll grüner werden

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Übergreifendes städtebauliches Ziel ist es, ein grünes Netz durch das gesamte Stadtgebiet zu ziehen.

Wo in Frankfurt nachverdichtet wird oder neue Wohngebiete im Außenbereich entstehen, müssen gleichzeitig Grünflächen und andere Freiflächen geschaffen oder erweitert werden. Das ist ein Ziel, das das Stadtplanungsamt in einem Teilkonzept „Grün und Freiraum“ formuliert.

Für diesen Bericht sind elf Freiraumtypen definiert worden – von der Fußgängerzone oder dem Stadtplatz bis zum Park, Stadtwald oder Offenland. Jedes Stadterweiterungsgebiet soll mindestens mit einem großen Quartiersplatz, einem Grünzug von mindestens 30 Metern Breite oder einem Park versorgt werden, heißt es im Bericht.

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Übergreifendes städtebauliches Ziel ist es, ein grünes Netz durch das gesamte Stadtgebiet zu ziehen, sodass Grünflächen überall höchstens nach 500 Metern Fußweg zu erreichen sind. Dazu sollen grüne Verbindungselemente entstehen, die zu den Parkanlagen führen. Bei der Planung neuer Quartiere sollen bestehende Defizite beim Grün beseitigt werden.

Rechnerisch standen jedem Frankfurter Ende 2017 knapp 13 Quadratmeter öffentliche Grunfläche zur Verfügung. Der Anteil an Erholungsflächen liegt im Verhältnis zu den riesigen Ackerflächen in Frankfurt deutlich unter dem in München, Berlin oder Köln.

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