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Wie geht's weiter mit der Karl-Marx-Buchhandlung in Frankfurt-Bockenheim?

Frankfurt-Bockenheim

Zukunft der Karl-Marx-Buchhandlung in Bockenheim ungewiss

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Was wird aus der Karl-Marx-Buchhandlung in Frankfurt-Bockenheim? Die Stadt will das Haus, in der sich der Laden befindet, nicht kaufen.

Die Stadt wird das Gebäude Jordanstraße 11 in Bockenheim, in dem die Karl-Marx-Buchhandlung ihren Sitz hat, nicht kaufen. Dafür haben die Römer-Fraktionen mit sehr großer Mehrheit im Haupt- und Finanzausschuss votiert. CDU-Fraktionschef Michael zu Löwenstein nannte die Forderung der Linken-Fraktion und des Ortsbeirats 2 zum Kauf der Immobilie, die am 12. April zwangsversteigert werden soll, nicht umsetzbar. Bei Zwangsversteigerungen von Gebäuden habe die Stadt kein Vorkaufsrecht, sagte er. Auch Sebastian Popp, Fraktionschef der Grünen im Römer sagte, der Kauf des Hauses sei nicht möglich. Er glaube aber auch nicht, dass der Verkauf des Gebäudes das Aus für die Karl-Marx-Buchhandlung bedeute. FDP-Fraktionschefin Annette Rinn warnte allgemein davor, die Stadt zu viele Gebäude aufkaufen zu lassen.

Der haushaltspolitische Sprecher der Linken im Römer, Michael Müller, wertete die Ablehnung des Antrags als Zeichen für den halbherzigen Umgang der Stadt mit Vorkaufsrechten. Sein Fraktionskollege Eyup Yilmaz sagte, der Magistrat hätte in dieser Frage früher handeln können.

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