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Homeoffice

Stadt Frankfurt will viel mehr Heimarbeit

  • Christoph Manus
    vonChristoph Manus
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Der Personaldezernent in Frankfurt, Stefan Majer, appelliert an die Amtsleitungen, rasch ein Maximum an Homeoffice zu ermöglichen. Es sei wichtig, die Zahl der Kontakte zu minimieren.

So viele Beschäftigte der Frankfurter Stadtverwaltung wie möglich sollen rasch von zu Hause statt im Büro arbeiten. Darauf dringt der Personal- und Gesundheitsdezernent Stefan Majer (Grüne), nachdem Bund und Länder eine weitgehende Homeofficepflicht beschlossen haben, vehement. Er werde bei einer Sitzung des Verwaltungsstabs am heutigen Donnerstag dringend anmahnen, dass alle Amtsleitungen ein Maximum an Homeoffice ermöglichten, sagte seine Sprecherin Kirsten Gerstner am Mittwoch auf Anfrage der Frankfurter Rundschau.

Ziel müsse es sein, so viele physische Kontakte wie möglich zu reduzieren. Die Stadt Frankfurt müsse zudem mit einem guten Beispiel vorangehen, sagte Gerstner. Die arbeitsrechtlichen und technischen Voraussetzungen für das Arbeiten von zu Hause habe die Stadt bereits im vorigen Frühjahr geschaffen.

Wie viele der etwa 13 000 Beschäftigten der Stadtverwaltung derzeit im Büro und wie viele im Homeoffice arbeiten, ist unklar. Weil das dezentral geregelt sei, gebe es keine belastbaren Zahlen, heißt es im Dezernat.

Im Frühjahr hatten laut Stadt etwa 5600 ihrer Beschäftigten Zugänge für das Arbeiten von zu Hause genutzt. Nach Ende des ersten Lockdowns war diese Zahl aber wieder gesunken. Gerstner geht davon aus, dass auch zuletzt weniger städtische Beschäftigte im Homeoffice waren als im Frühjahr 2020.

Schon in den ersten Monaten des vergangenen Jahres hatte die Stadt in großem Umfang in Technik investiert, die Homeoffice ermöglichen soll. Der für die städtische IT zuständige Dezernent Jan Schneider (CDU) berichtete Ende Mai, dass etwa 1,6 Millionen Euro geflossen seien – unter anderem in neue Zugänge zu den Systemen, in Endgeräte, 60 neue Server, den Ausbau der Telefonanlage und ein Videochatsystem, das bis zu 1000 Beschäftigte gleichzeitig nutzen könnten. Inzwischen seien viele Probleme behoben und es sei weiter investiert worden, um das Arbeiten von zu Hause aus zu ermöglichen, sagte Gerstner.

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