Frankfurt

Stadt Frankfurt will sozialenDienstleistern helfen

  • Christoph Manus
    vonChristoph Manus
    schließen

Die Corona-Krise trifft auch die Inklusion in Schule und Kita. Damit die Betreuungsdienste nicht auf der Strecke bleiben, sollen sie 100 Prozent der Zuschüsse bekommen.

Die Frankfurter Sozialdezernentin Daniela Birkenfeld (CDU) hat am Donnerstagabend im Sozialausschuss städtische finanzielle Hilfen für soziale Dienstleister angekündigt, die in der Corona-Krise ihre Arbeit einstellen mussten und deshalb keine Leistungen abrechnen konnten. Als Beispiel nannte sie Schulassistenten und Integrationshelfer in Kindertagesstätten, die mit ihrer Arbeit behinderten Kindern den Besuch der Einrichtungen erleichtern oder erst ermöglichen. Beschäftigte, die in diesem Bereich tätig sind, können ihrer Arbeit, wie eine Teilhabeassistentin zuvor berichtete, trotz der erfolgten Lockerungen noch immer kaum nachgehen.

Birkenfeld hat eine Vorlage in den Magistrat eingebracht, nach der die Stadt den möglichen Zuschuss von maximal 75 Prozent der durchschnittlichen monatlichen Aufwendungen, den betroffene Träger nach einem jüngst von der Bundesregierung beschlossenen Gesetz erhalten können, auf bis zu 100 Prozent aufstocken will. Stimmt der Magistrat dem Antrag, der in Abstimmung mit Bürgermeister und Kämmerer Uwe Becker (CDU) entstand, heute zu, könnte das schon in der kommenden Woche im Stadtparlament beschlossen werden.

Für die Stadt entstünden keine zusätzlichen Kosten, betonte Birkenfeld. Im Haushalt sei die Finanzierung der Leistungen schließlich vorgesehen. Die Stadt setze mit der Aufstockung der Mittel ihre Bemühungen fort, möglichst vielen zu helfen, die von der Krise betroffen seien, sagte Birkenfeld. Das geschehe aber auch im eigenen Interessen. Die Stadt wolle, sobald der Normalbetrieb an Kitas und Schulen wieder beginnt, erneut auf die bewährten Helfer zurückgreifen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare