Wohnungsmangel

Stadt Frankfurt soll neue WGs für Studierende ermöglichen

  • Christoph Manus
    vonChristoph Manus
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Studierende und Auszubildende finden in Frankfurt kaum eine bezahlbare Bleibe. Die Koalition will daher neue Wege ausprobieren.

Der Magistrat soll prüfen, ob und wie in Häusern, die der Stadt gehören, in Zusammenarbeit mit dem Studentenwerk Wohngemeinschaften für Studierende und Auszubildende entstehen können. Das fordert die Koalition aus CDU, SPD und Grünen in einem Antrag an das Stadtparlament. Die Stadtregierung soll nach dem Willen des Bündnisses zudem prüfen, ob die Stadt ihr Vorkaufsrecht, das sie in Gebieten mit Milieuschutzsatzungen hat, zugunsten des Studentenwerks ausüben kann und in welcher Form die Stadt das Studentenwerk bei Konzeptvergaben von Grundstücken oder Gebäuden berücksichtigen kann.

Die Koalition begründet ihren Vorstoß mit den großen Schwierigkeiten von Studierenden und Auszubildenden, in Frankfurt bezahlbaren Wohnraum zu finden. „Hier gilt es, neue Wege zu gehen, vorhandenen Wohnraum mit Wohngemeinschaften zu nutzen und förderungswürdigen Studierenden und Auszubildenden zur Verfügung zu stellen“, heißt es. In Frankfurt gibt es nur für etwa sieben Prozent der Studierenden einen geförderten Wohnheimplatz. Zimmer in privaten Wohnheimen und in privaten Wohngemeinschaften sind in Frankfurt extrem teuer.

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