Aktionsplan

Stadt richtet Stelle gegen Rassismus ein

  • Steven Micksch
    vonSteven Micksch
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Mit einer eigenen Koordinierungsstelle gegen Rassismus will Frankfurt bestehende Projekte und Institutionen vernetzen. Der frühere Referent Azfar Khan wird die Leitung übernehmen.

Integrationsdezernentin Sylvia Weber (SPD) hat die kommunale Koordinierungsstelle Anti-Rassismus ins Leben gerufen. Damit soll der Aktionsplan zur Bekämpfung von Rassismus und Rechtsextremismus weiter vorangetrieben werden.

Die Koordinierungsstelle soll Beratungs-, Präventions- und Interventionsprogramme zusammenführen sowie die Antirassismusarbeit und die Opferberatung in Frankfurt vernetzen. Ziel sei es, das Bewusstsein für das Thema (Anti-)Rassismus zu stärken und Maßnahmen zum Abbau rassistischer Diskriminierung vorzunehmen, heißt es in einer Mitteilung der Stadt.

Azfar Khan, bislang Referent im Dezernat für Integration und Bildung, wird die Leitung übernehmen. Er habe aufgrund seiner früheren Tätigkeit in der Bildungsstätte Anne Frank viel Erfahrung in Konzeption, Umsetzung und Vernetzung von Antirassismus-Projekten sowie Fachwissen in den Bereichen Diskriminierung, Rassismus, Antisemitismus und rechte Ideologien, so Weber.

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