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Manche hessischen Schulen setzen auf mobile Geräte. Foto: dpa
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Manche hessischen Schulen setzen auf mobile Geräte.

Corona-Pandemie

Schulen in Frankfurt: Einbau von Luftfiltern verzögert sich

  • Georg Leppert
    VonGeorg Leppert
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Die Kommune investiert in Schulen, doch der Einbau der Geräte zieht sich in die Länge. Die Linke spricht von einer Farce.

Frankfurt - Bis zumindest alle Klassenzimmer für die Jahrgangsstufen eins bis sechs in Frankfurt mit Luftfiltern ausgestattet sind, kann es noch dauern. Zwar ist die europaweite Ausschreibung, die die Stadt aus rechtlichen Gründen starten musste, um einen Hersteller von Geräten zu finden, mittlerweile entschieden. Laut Bildungsdezernat wird aber erst im Februar klar sein, ob die Apparate tatsächlich eingebaut werden können oder ob Rügen der unterlegenen Bieter das Verfahren weiter in die Länge ziehen.

Wie lange es im günstigsten Fall dauert, bis tatsächlich alle Luftfilter montiert sind, ließ sich am Freitag nicht klären. Da es aber um 2500 Räume geht, lässt sich erahnen, dass die Geräte zumindest in dieser Welle der Corona-Pandemie keine große Hilfe mehr sein dürften.

Schulen in Frankfurt: Stadt investiert 12 Millionen Euro für Luftfilter

Die Kosten für die Ausstattung mit Luftfiltern belaufen sich auf zwölf Millionen Euro. Diese Summe wird die Stadt komplett tragen müssen. Von Bund und Land bezuschusst werden nur Geräte für schlecht zu lüftende Räume, wie Jetta Lüdecke, Referentin im Bildungsdezernat, sagte. Diese Klassenzimmer seien aber bereits alle mit Apparaten ausgestattet.

Um die Installation von Luftfiltern in Schulen hatte es in Frankfurt eine lange Diskussion gegeben. Im Gesundheitsamt überwog zunächst die Skepsis. Regelmäßiges Lüften bringe sehr viel mehr als ein solches Gerät, hieß es. Im August beschlossen die Stadtverordneten dennoch die Anschaffung. Seitdem warten die Schulen auf den Einbau. Dominike Pauli, Fraktionschefin der Linken im Römer, sprach am Freitag von einer „Farce“, die nach knapp zwei Jahren Pandemie ein Ende haben müsse.

Schulen und Kitas müssten unbedingt geöffnet bleiben. Gerade angesichts der hochansteckenden Omikron-Variante bräuchten sie aber einen besseren Infektionsschutz. „Kostenfreie Masken und tägliche Testungen für alle sind ein Muss“, sagte Pauli.

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