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Ein Lastenrad kann so manche Fahrt mit dem Auto ersetzen.
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Ein Lastenrad kann so manche Fahrt mit dem Auto ersetzen.

Mobilität

Stadt Frankfurt fördert Lastenfahrräder

  • Florian Leclerc
    VonFlorian Leclerc
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Mit einem Zuschuss von 500 bis 1000 Euro fördert die Stadt Frankfurt den Kauf den Lastenrädern und E-Lastenrädern. Kein Geld gibt es für schwere Lastenräder und E-Bikes.

Frankfurterinnen und Frankfurter sowie kleine Unternehmen, die ein Lastenfahrrad oder ein E-Lastenfahrrad kaufen wollen, bekommen dafür einen städtischen Zuschuss. Die Stadt fördert den Erwerb eines normalen Lastenrads mit 500 Euro, zu einem E-Lastenfahrrad gibt sie 1000 Euro hinzu. Eine entsprechene Richtlinie hat der Magistrat beschlossen, die Stadtverordnetenversammlung muss noch zustimmen. Die Stadt setzt damit Vorgaben aus dem Masterplan 100 Prozent Klimaschutz und dem Programm Fahrradstadt Frankfurt um.

Um die Förderung zu bekommen, sieht die Richtlinie folgende Schritte vor: Interessierte müssen sich im Fahrradladen einen Kostenvoranschlag machen lassen. Den schicken sie zusammen mit dem Förderantrag an die städtische Verwaltung.

Das Rad muss mindestens 40 Kilogramm laden können und einen Radstand von 1,30 Meter haben. Das Eigengewicht des E-Lastenrads darf 150 Kilogramm nicht übersteigen. Der Elektromotor soll nur anspringen, wenn in die Pedale getreten wird, und darf höchstens eine Leistung von 250 Watt haben.

Frankfurt fördert Lastenfahrräder: Kein Geld für E-Bikes

Dem Förderantrag beiliegen soll die Bestätigung des Hauptwohnsitzes oder der Unternehmensniederlassung in Frankfurt durch die Kopie des Ausweises; Firmen legen den Auszug aus dem zuständigen Register bei.

Nicht gefördert werden gebrauchte Lastenräder oder E- Lastenräder, nachträglich vorgenommene Umbauten an Fahrrädern, Lastenanhänger, Fahrräder und Fahrradzubehör, Schwerlastenfahrräder und E-Bikes, die auf Knopfdruck ohne Pedalunterstützung fahren. Firmen, die mehr als 50 Mitarbeiter:innen haben, sind vom Förderprogramm ausgeschlossen. Gefördert wird nur der Kauf, nicht das Leasen oder Mieten.

Wenn der Zuwendungsbescheid eingeht, bleiben drei Monate Zeit, um das Rad zu kaufen. Kaufbeleg, Zahlungsnachweis, Lieferschein mit Rahmennummer in Kopie und ein Foto des erworbenen Fahrzeugs mit einem „Lastenrad FFM“-Aufkleber müssen die Interessierten an die Stadt schicken, um die Förderung zu bekommen. Mit dem Aufkleber soll für das Förderprogramm geworben werden.

Frankfurt fördert Lastenfahrräder: Anträge ab 1. Juni möglich

Das Programm läuft zunächst für drei Jahre, im Haushalt sind 600 000 Euro eingeplant. Das Programm soll helfen, die lokalen Stickstoffdioxid- und Kohlendioxidemissionen zu senken, die Zahl der Autos zu verringern und den Anteil des Radverkehrs zu erhöhen.

„Es geht darum, einen Anreiz zu setzen, in der Stadt aufs Auto zu verzichten“, sagt Verkehrsdezernent Klaus Oesterling (SPD). „Für die meisten Einkäufe und Erledigungen ist kein Kraftfahrzeug erforderlich, wir möchten diesen Umstieg weg vom Auto erleichtern und das umweltfreundliche Transportmittel Lastenrad stärken.“

Die Anträge können spätestens ab 1. Juni gestellt werden. Infos: www.radfahren-ffm.de

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