Nieder-Erlenbach

Sportlich über Treppen und Mauern

  • Judith Gratza
    vonJudith Gratza
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Die Grünen wollen die Skaterbahn in Nieder-Erlenbach um einen Parkour-Park erweitern. Die Anlage könnte auch von der TSG Nieder-Erlenbach als Trainingsort genutzt werden.

Die Sportart Parkour erfreut sich bei Jugendlichen immer größerer Beliebtheit. Da wird in Jogginghosen durch Parkhäuser gerannt und über Treppen, Geländer und Mauern gesprungen. Ziel ist es, sich möglichst effizient von einem Ort zum anderen fortzubewegen, meist im städtischen Raum. Entwickelt wurde Parkour von Raymond Belle während des Vietnamkrieges. Auch in Deutschland hat sich die Sportart etabliert, immer mehr Vereine bieten sie an, in Frankfurt die Eintracht, der VfL Goldstein oder die TSG Nieder-Erlenbach. Nun wollen Bündnis 90 / Die Grünen im Frankfurter Norden die Sportart mehr fördern.

Um Kindern und Jugendlichen einen geeigneten Raum für Parkour zu bieten, schlägt die Fraktion im Nieder-Erlenbacher Ortsbeirat 13 vor, die Skaterbahn am Ende der Straße Alt-Erlenbach mit einzelnen Elementen zu erweitern, teilt Thomas Odemer, Fraktionssprecher der Grünen, mit. Somit könne mit wenig Aufwand und geringen Kosten eine einmalige Anlage im Frankfurter Norden angeboten werden.Durch die Vielseitigkeit der Sportart würden Kinder und Jugendliche motiviert, sich zu bewegen. Parkour fördere die Kommunikation und Begegnung. „Wir sind mit der TSG im Gespräch, unsere Idee ist auf positive Resonanz gestoßen“, berichtet Fraktionsvorsitzender Henner Deutsch. Die TSG hätte die Möglichkeit, die Anlage als Trainingsort zu nutzen. Eine ähnliche Anlage gibt es bereits im Senefelder Quartierspark in Offenbach.

Über den Antrag wird am Dienstag, 21. November, im Ortsbeirat 13 beraten. Die Sitzung beginnt um 20 Uhr im Saalbau Nieder-Erlenbach, Im Sauern 10.

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