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So soll es laut Planung ab Sommer 2016 in der Otto-Fleck-Schneise 12 aussehen.
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So soll es laut Planung ab Sommer 2016 in der Otto-Fleck-Schneise 12 aussehen.

DOSB

Spitzenzeiten beim Neubau

  • Oliver Teutsch
    VonOliver Teutsch
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In Frankfurt ist der Grundstein für die neue Zentrale des Deutschen Olympischen Sportbundes gelegt worden. Mitte 2016 soll die Verwaltung der 28 Millionen Mitglieder starken Dachorganisation wieder in der Otto-Fleck-Schneise 12 einziehen.

Bei solch guten Rahmenbedingungen kann selbst eine Grundsteinlegung recht launig geraten. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat am Mittwoch offiziell den Grundstein für seinen 25 Millionen Euro teuren Neubau gelegt. „Wir liegen sogar ein bis zwei Wochen vor dem Zeitplan“, verriet DOSB-Präsident Alfons Hörmann. Der Grund dafür ist, dass das Wetter nicht nur an diesem sonnigen Mittwoch, sondern auch im recht milden Winter gepasst hat.

Der Sportverband baut gleich hinter dem Stadion ein neues Domizil für seine 170 Mitarbeiter. Es soll nicht nur moderner, sondern auch deutlich größer werden als das alte Gebäude, mit dessen Abriss die Bauarbeiter im vergangenen Oktober begonnen hatten. Richtfest soll bereits in neuneinhalb Wochen sein, auch wenn bislang nicht viel mehr als das Fundament und die Tiefgarage mit 42 Plätzen fertig sind. Bis Juni 2016 will der DOSB das neue Gebäude dann beziehen. Oder wie sich Hörmann ausdrückte, vor dem Beginn der Olympischen Spiele in Rio. Denn so war der Zeitplan angelegt: Nach den Olympischen Spielen in Sotschi zogen die Funktionäre in ihr Ausweichquartier nach Neu-Isenburg, vor den nächsten Spielen wollen sie zurück in der „Hauptstadt des Sports“ sein, wie Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) nicht vergaß zu erwähnen.

Die Stadt Frankfurt beteiligt sich an den Baukosten mit vier Millionen Euro, das Land Hessen gibt das Doppelte dazu. Innenminister Peter Beuth (CDU) war es dann auch vorbehalten, in einem „kleinen Ausflug in die Geschichte“ die Dimension des Neubaus zu würdigen und die Grundsteinlegung etwas bemüht als gutes Omen für die Olympiabewerbung von Hamburg zu sehen.

Einst Untermieter beim DFB

Denn als im Jahr 1966 die Entscheidung für die Vergabe der Olympischen Spiele 1972 anstand, waren die damaligen Vorgängerorganisationen des DOSB noch Untermieter des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) in einer Villa in Sachsenhausen. Nun soll allein der Neubau 8000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche haben, dazu kommen 5000 Quadratmeter des zweiten Gebäudes, das derzeit zeitgleich saniert wird. Das Nationale Olympische Komitee jedenfalls beschloss seinerzeit den Umzug in die Otto-Fleck-Schneise, und München erhielt den Zuschlag für die Spiele. Da nur ein Jahr nach der Rückkehr des DOSB in die Otto-Fleck-Schneise die Vergabe für die Olympischen Spiele 2024 ansteht, auf die Hamburg hofft, wollte Minister Beuth die Grundsteinlegung als gutes Omen für Hamburg verstanden wissen.

Einerlei, ob die Hansestadt die Olympischen Spiele bekommt, der DOSB bleibt in Frankfurt und das freut Feldmann. „Wir wissen, was wir an Ihnen haben“, sprach der OB und nannte die Otto-Fleck-Schneise „die Schlossallee des deutschen Sports“. Bei so einer launigen Veranstaltung sind dann wohl auch so schräge Vergleiche erlaubt.

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