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Das neue Restaurant Lafleur im Gesellschaftshaus.
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Das neue Restaurant Lafleur im Gesellschaftshaus.

Gesellschaftshaus Palmengarten

Spitzenrestaurant mit Stern

  • Claus-Jürgen Göpfert
    VonClaus-Jürgen Göpfert
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Gesellschaftshaus-Betreiber Robert Mangold versteht die Kritik an der Gastronomie im Gesellschaftshaus nicht. Das Restaurant „Lafleur“ eröffne den Besuchern eine neue Welt. Die öffentliche Diskussion über die Preise sei schädlich für das Geschäft.

Gesellschaftshaus-Betreiber Robert Mangold versteht die Kritik an der Gastronomie im Gesellschaftshaus nicht. Das Restaurant „Lafleur“ eröffne den Besuchern eine neue Welt. Die öffentliche Diskussion über die Preise sei schädlich für das Geschäft.

Robert Mangold versteht die Welt nicht mehr. Da haben er und seine zwei Mitgesellschafter Johnny Klinke und Margareta Dillinger nun 2,5 Millionen Euro in die Inneneinrichtung des neuen Palmengarten-Gesellschaftshauses investiert. In die Küchen, die Möbel, die Lampen und vieles mehr. Und die Medien berichten nicht darüber, wie schön es im neuen Restaurant „Lafleur“ ist – sondern wie teuer.

Für Mangold ist das alles ein Missverständnis. Das „volkstümliche Restaurant“, das jetzt immer wieder gefordert werde, habe er mit seinen Partnern Klinke und Dillinger schon vor zehn Jahren am Rande des Palmengartens eröffnet. Das sei nämlich das Café Siesmayer an der Siesmayerstraße, und das habe preiswerte Angebote.

Und dann gebe es doch auch noch den „Kinderkiosk“ im nördlichen Teil des Palmengartens, „Kiko“ genannt, für die jungen Besucher mit Eis, Obst, Sandwiches zu attraktiven Preisen …

Das „Lafleur“ dagegen, das eröffne den Besuchern eine völlig neue Welt, wie es sie vorher im Gesellschaftshaus nicht gegeben habe. Nämlich ein „internationales Spitzenrestaurant“. Mit einem Stern. Und mit verschiedenen Menü-Linien.

Diskussion kommt zu spät

Da gebe es die „vitale Linie“, die in der Preisspanne zwischen 38 und 58 Euro zu haben sei. Oder die „exquisite Linie“, mit Preisen zwischen 42 und 87 Euro. Oder eben abends die exklusive Variante mit vier Gängen, von 100 Euro an aufwärts. Und das alles konzentriert auf 80 Quadratmetern Restaurant-Fläche.

Mangold versteht auch nicht, warum jetzt so vehement diskutiert wird, was die Kommunalpolitiker von CDU, SPD, Grünen und FDP im Jahre 2006 doch einvernehmlich beschlossen hätten: „Schließlich wollte die Stadt uns doch als Vertragspartner.“

Und heute nun diese öffentliche Diskussion. Sie komme nicht nur „zu spät“; sie verunsichere überdies die Mitarbeiter und sei auch schädlich fürs Geschäft, sagt Mangold.

Und dass bei der Veranstaltung eines großen Autokonzerns im historischen Festsaal nun mal Automobile präsentiert wurden, hält Mangold irgendwie für selbstverständlich. Was sonst solle man da zeigen?

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