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SPD sieht Einigkeit bei Paulskirche

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Neuer Verein in Frankfurt sorge nicht für Parteienstreit.

Die Gründung des CDU-nahen „Bürgervereins Demokratieort Paulskirche“ führt aus Sicht der SPD im Römer nicht zu politischen Konflikten hinsichtlich der Zukunft der Paulskirche.

Mit Ausnahme der rechten Fraktionen herrsche Einigkeit im Stadtparlament, die Paulskirche im Geiste der Nachkriegszeit zu sanieren und zusätzlich ein Haus der Demokratie zu errichten, sagte Thomas Bäppler-Wolf, der kulturpolitische Sprecher der SPD-Fraktion. Nur über den Standort des Hauses der Demokratie werde diskutiert.

„Wozu es daher einen Verein braucht, in dem sich wohl vor allem CDU-Mitglieder über die Zukunft der Paulskirche austauschen, muss die CDU selbst entscheiden. Vielleicht ist die Gründung aber eher als Unterstützung für die CDU-Bundestagskandidatin Bettina Wiesmann gedacht“, sagte Bäppler-Wolf.

Widerstand kündigte er an, falls der Verein eine museale Rekonstruktion der Paulskirche unterstützen oder ein nicht mehr zeitgemäßes Konzept für das Haus der Geschichte durchsetzen wolle. fle

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