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Soll nicht mehr als Abkürzung dienen: der Gravensteiner Platz.

Verkehr in Frankfurt

Schranke kommt im Frühjahr

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Autos sollen nicht mehr über den Gravensteiner Platz abkürzen. Deshalb soll eine Schranke errichtet werden, doch das wird wohl erst im Frühjahr 2019 geschehen.

Im vergangenen Jahr schien die ganze Sache auf der Zielgeraden zu sein, nun dauert es doch noch Monate. Erst im Frühjahr 2019 soll am Gravensteiner Platz eine Schranke errichtet werden, um die Zufahrt von der Weilbrunnstraße aus zu regeln.

Der Zeitablauf ist nach Auskunft von Michaela Kraft, Leiterin des Amtes für Straßenbau und Erschließung, aber ganz normal. „Von Verzögerungen kann man dabei nicht sprechen.“ Es seien viele Einzelgespräche mit Anliegern und Zulieferern geführt worden, damit sei man auch noch nicht am Ende. Derzeit beispielsweise rede man mit den Netzdiensten Rhein-Main, um Einigkeit über die Anschlüsse und Zählerkasten der Schranke zu erzielen. Mit dem Ortsbeirat, so Kraft, sei man im stetigen Austausch.

Doch so manche Anwohner ärgern sich. Hat das Amt doch bereits im September 2017 im Ortsbeirat verkündet, dass man in finalen Gesprächen bezüglich der Schranke sei. Und die Geschichte reicht noch viel länger zurück. 2012 waren Poller im Gespräch, um zu verhindern, dass Autofahrer den Gravensteiner Platz als Abkürzung nutzen. 2013 wurde das Gleiche dann vom Ortsbeirat gefordert und vom Magistrat sogar positiv beschieden – passiert ist nichts. Im Mai 2017 hatte Verkehrsdezernent Klaus Oesterling (SPD) bei einer Informationsveranstaltung dann Poller oder eine Schranke versprochen. Ein Jahr später konkretisierte der Magistrat, dass es eine elektrische Schranke geben wird. Nun eben erst im Frühjahr. 

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