Preungesheim

Postfiliale soll bleiben

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Bürger übergeben mehr als 2500 Unterschriften.

Der Kampf um den Erhalt der Postbankfiliale in der Jaspertstraße 5 geht weiter. Am Dienstag standen bei der Sitzung des Ortsbeirates 10 nicht nur vier Anträge zu diesem Thema auf der Tagesordnung, die alle einstimmig angenommen wurden. Es gab auch eine Aktion aus der Bürgerschaft. Diana Fischer verkündete, dass sie in den vergangenen drei Wochen mehr als 2500 Unterschriften gesammelt habe.

„Das zeigt, dass das Thema die Menschen bewegt“, sagte Fischer am Rande der Sitzung. Die Unterschriftenlisten lagen in diversen Geschäften und Einrichtungen aus, die Signaturen wurden auf der Straße gesammelt. Hinzu kommen zahlreiche Ermunterungen über E-Mail oder im persönlichen Gespräch, so Fischer, die das Portal preungesheim.net betreibt.

Die Unterschriften sollen nun der Postbank und der Deutschen Post zugehen, Ortsvorsteher Robert Lange (CDU) will die Kontakte vermitteln.

Einen dieser Kontakte hat Ulli Nissen, Bundestagsabgeordnete der SPD, bereits genutzt. Sie hat der Postbank einen Brief geschickt.

Aus der Antwort der Postbank, die der FR vorliegt, geht hervor, dass die Schließung beschlossene Sache ist. Eine Wirtschaftsprüfung habe ergeben, „dass wir die Filiale nicht mehr kostendeckend betreiben können“. Nun suche man gemeinsam mit der Deutschen Post, die in der Bank-Filiale ihre Dienstleistungen anbietet, nach einer Alternative.

Im Anhang listet die Postbank auf, wo Post- und Bankgeschäfte erledigt werden können. Dabei liegt der Fokus auf Abhebungen und anderen Bankgeschäften. Für postalische Angelegenheiten wird kurz und knapp auf andere Filialen verwiesen.

„Das ist doch genau das Problem“, so Fischer. „Uns geht es vor allem um die Post, nicht um die Bank.“ Die anderen Filialen seien zu weit weg, vor allem für ältere Menschen. Und Alternativen in der näheren Umgebung, die sieht Fischer nicht. 

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