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Zwei Schulen sind in diesem Plan in einem Bau untergebracht.

Schulen in Frankfurt

Platz für 2000 Schüler

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Die Pläne für einen Schulcampus im Frankfurter Westend an der Miquelallee nehmen Gestalt an.

Im Sommer zieht das Adorno-Gymnasium in ein Übergangsquartier auf dem Campus Westend. Und während die Schüler dort fünf Jahre lang in Holzmodulen lernen, soll an der Miquelallee ein Neubau für sie entstehen. Wie der aussehen soll, das hat nun eine Jury entschieden. Oder fast entschieden. Denn beim Wettbewerb für die Realisierung eines Schulcampus zwischen Eschersheimer Landstraße und Hansaallee konnten sich Dezernenten, Schulleiter, Architekten und Vertreter von Ämtern nicht so ganz entscheiden – und haben keinen ersten, sondern zwei zweite Plätze vergeben. 

Derzeit ist das Adorno-Gymnasium noch in Containern in Höchst untergebracht. Spätestens 2024 muss der Neubau für 2000 Schüler stehen. Nicht nur das Adorno-Gymnasium soll auf das Gelände ziehen, auch eine neue Grundschule wird dort eröffnen. Gebaut wird entweder nach dem Entwurf einer Bietergemeinschaft aus Stuttgart oder einer aus Frankfurt, Darmstadt und Berlin. 

Ein Entwurf sieht etwa vor, dass die Grundschule ein eigenständiges Gebäude erhält, im anderen ist sie gemeinsam mit dem Gymnasium in einem sechsgeschossigen Bau untergebracht. Mit den beiden Zweitplatzierten würden jetzt Gespräche geführt, um die Entwürfe weiter zu verbessern, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung von Bau- und Bildungsdezernat. Das Projekt solle dann mit einer der beiden Bietergemeinschaften realisiert werden. 

Beim Bau des Schulcampus an der Miquelallee seien viele Anforderungen „in Einklang zu bringen“, sagt Bildungsdezernentin Sylvia Weber (SPD). Sowohl „pädagogische Anforderungen an eine moderne Grundschule und ein Gymnasium, als auch eine nicht ganz einfache Lage an einem Verkehrsknotenpunkt und eine geringe Grundfläche“. Auch Baudezernent Jan Schneider (CDU) bezeichnet das Vorhaben als „äußerst anspruchsvoll“. Doch das zentral gelegene Grundstück biete Entwicklungs- und Gestaltungsmöglichkeit, „wie es sie in einer innerstädtischen Situation wohl kein zweites Mal in dieser Stadt gibt“. 

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