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Besonders geehrt wird durch den Friedensnobelpreis der mittlerweile 91-jährige Frankfurter Arzt Ulrich Gottstein.

Friedenskampagne Ican

Nobelpreis auch für Frankfurt

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Der Friedensnobelpreis geht an Ican. Die Stadt Frankfurt gehört der Friedenskampagne Ican für atomare Abrüstung an.

Als „außergewöhnliche Ehre“ für Frankfurt sieht Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) die Verleihung des Friedensnobelpreises am 10. Dezember an. Er geht in diesem Jahr an Ican, die internationale Kampagne zur atomaren Abrüstung. Frankfurt ist seit mehr als 30 Jahren Mitglied der Mayors for Peace, einem Netzwerk aus Städten und Gemeinden. Dieses wiederum gehört Ican an. 

Besonders geehrt wird durch den Friedensnobelpreis aber auch der mittlerweile 91-jährige Frankfurter Arzt Ulrich Gottstein. Er gehört zu den Mitbegründern der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) – und die Organisation war wiederum einer der Initiatoren von Ican. 

Gottstein wird zur Verleihung des Friedensnobelpreises am 10. Dezember nach Oslo reisen. Für Ican nehmen dort die Hiroshima-Überlebende Setsuko Thurlow und die Ican-Geschäftsführerin Beatrice Fihn die Auszeichnung entgegen. Für Gottstein ist es bereits die zweite Verleihung des Friedensnobelpreises. 1985 hatten die Internationalen Ärzte zur Verhütung des Atomkrieges ihn erhalten. 

In Frankfurt wird die Auszeichnung für alle sichtbar werden. Die Stadt hisst am 10. Dezember die Flagge der Mayors for Peace am Römer, eine weiße Taube auf grünem Grund. 

OB Feldmann betont, dass die Stadt Frankfurt für ein Verbot von Atomwaffen eintritt; „Hiroshima und Nagasaki dürfen sich nicht wiederholen.“

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