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Zieht um: das städtische Schilderlager.

Frankfurt-Höchst

Neue Betriebshöfe für FES und Straßenbauamt

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Die Stadt baut neue Betriebshöfe für FES, Straßenbauamt und Grünflächenamt.

Es geht los auf dem Gelände der ehemaligen Breuerwerke - zwischen Bahnlinie, Aldi, IGS West und Porzellanmanufaktur. Die Grundstücksentwickler der KEG schaffen auf dem Areal an der Palleskestraße den neuen Standort der Betriebshöfe der FES, des Amts für Straßenbau und Erschließung (ASE) sowie des Grünflächenamts. 

2012 hat die KEG mit den Planungen begonnen. Im Januar 2017 hat die Stadt das Vorhaben im Ortsbeirat 6 vorgestellt. Jetzt rollen die Bagger. 2021 soll alles fertig werden. Zunächst sanieren Fachleute den Boden, Ende Oktober beginnen die ersten Hochbauarbeiten auf den rund 17 000 Quadratmetern. 

Der Umzug der Betriebshöfe macht nördlich der Palleskestraße Platz, an der Helene-Lange-Schule – 9300 Quadratmeter attraktives Bauland, auf dem die Stadt Wohnungen errichten lassen möchte. „Und das, ohne dass bislang unversiegelte Flächen in Anspruch genommen werden müssen“, sagt Planungsdezernent Mike Josef (SPD). 

Zurück zu den Breuerwerken. Die Ämter ziehen auf den westlich Teil des Grundstücks. Sie erhalten zwei- und dreigeschossige neue Passivhausbauten mit Büros, Sozial- und Werkstatträumen. Sie werden künftig mehr Platz haben als bislang. Seit der Neustrukturierung der Baubezirke 2001 haben sich die Anforderungen an die Mitarbeiter erheblich verändert, so die Stadt. Zentrale Aufgaben – wie zum Beispiel das Schilderlager, oder die Betreuung von Großveranstaltungen – übernimmt seitdem der Baubezirk West. „Mit dem Neubau in zentraler Lage für den Frankfurter Westen sind wir nun auf die zunehmenden Herausforderungen besser vorbereitet“, sagt Verkehrsdezernent Klaus Oesterling (SPD). 

Formenwerk wird Kantine

Die neuen Gebäude sollen jeweils Höfe bilden. Damit stehe ein großer Teil der Grundstücke als Lager- und Rangierfläche zur Verfügung, so die Planer. 

Der östliche Bereich bildet den zukünftigen Betriebshof der FES. Neu entstehen werden dort Einrichtungen der Stadtreinigung und Entsorgung, wie zum Beispiel der neue Wertstoffhof West. Der Umzug ist auch für die Bürger von Vorteil, die dort künftig mehr Sachen abgeben können als bislang. Die Einrichtung soll vergleichbar mit dem Wertstoffhof Nord in Kalbach sein. 

In Höchst können die Besucher sogar einkehren. Die historische Werkshalle Formenwerk wollen die Planer in das Areal integrieren. In dem gründerzeitlichen Industriegebäude sollen nicht nur Büro- und Verwaltungs- sowie Lagerräume der FES ihren Platz finden. Auch die Kantine, die Besuchern offen steht. 

Die Stadt hat das Areal über eine neue Straße bereits erschlossen. Von der Kurmainzer Straße aus führt die Route am Aldi und den Bahnschienen vorbei. Die neue Trasse entlaste auch die Palleskestraße, so die Stadt. 

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