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ABG-Geschäftsführer Frank Junker.

Wohnen in Frankfurt

Mietenstopp wird verlängert

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Der Mietenstopp bei der ABG in Frankfurt wird auf zehn Jahre verlängert. Die städtische Wohnungsgesellschaft soll zudem mehr geförderten Wohnraum bauen.

Der Aufsichtsrat des städtischen Wohnungskonzerns ABG Frankfurt Holding hat am Donnerstag die Verlängerung des Mietenstopps um weitere fünf Jahre beschlossen. Seit dem 1. Juli 2016 darf die ABG, der mehr als 52 000 Wohnungen gehören, die Miete nur noch um höchstens fünf Prozent in fünf Jahren erhöhen. Diese Regelung wird nun auf den Zeitraum vom 1. Juli 2021 bis 30. Juni 2026 ausgeweitet. Auf diesen Schritt hatte sich die Koalition von CDU, SPD und Grünen kürzlich auf ihrer Klausur in Bad Nauheim verständigt.

Der Aufsichtsrat beschloss zudem, wie ebenfalls von der Koalition angekündigt, dass die ABG künftig bei Neubauprojekten zu „deutlich über 40 Prozent“ geförderte Wohnungen errichten soll. Bisher galt eine Förderquote von 40 Prozent. Bei dem nun gefassten Beschluss handelt es sich um einen Kompromiss. Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD), Aufsichtsratschef der ABG, hatte bei der Vorstellung der Jahresbilanz im August klargemacht, dass die ABG zur Hälfte geförderten Wohnraum bauen sollte.

ABG-Geschäftsführer Frank Junker nannte die Entscheidungen für das Gesamtunternehmen tragbar. Sie setzten den erfolgreichen Kurs zur Schaffung von günstigem Wohnraum fort. Feldmann sagte, die Beschlüsse führten nicht zu Abstrichen am Investitionsprogramm der ABG.

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