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Das Gutleutviertel leidet unter dem Durchgangsverkehr und den vielen abgestellten Reisebussen.

Gutleut

Konzept gegen Dreck und Lärm von Reisebussen

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Die Koalition im Römer will Anwohner im Gutleut schützen.

Die Koalition von CDU, SPD und Grünen will die Anwohner des westlichen Bereichs der Gutleutstraße besser vor dem Lärm und Dreck von Reisebussen schützen. In einem Antrag an das Stadtparlament bringt sie zum einen ein Parkverbot für diese Busse auf der Nordseite der Straße im Abschnitt zwischen Camberger Straße und Erntestraße ins Spiel. Sie drängt den Magistrat zudem, das illegale Abstellen von Bussen in dem Bereich und in der Wurzelsiedlung nicht nur mit Strafzetteln zu ahnden, sondern Fahrzeuge auch abzuschleppen oder mit Krallen, die das Wegfahren verhindern, zu versehen. Prüfen soll der Magistrat, ob es möglich ist, im noch westlicheren Teil der Gutleutstraße, also hinter dem Briefzentrum der Post, legale Parkplätze für Busse auszuweisen.

Die Koalition begründet ihren Vorstoß mit den nach ihrer Ansicht unhaltbaren Zuständen an der Gutleutstraße. Die Bewohner litten unter Lärm und Abgasen. Busfahrer ließen oft stundenlang den Motor laufen, störten Schlafende, wenn sie nachts mit Warnton rückwärts führen. Viele hinterließen ihren Müll, manche verrichteten sogar ihre Notdurft auf der Straße oder dem Bürgersteig. Die parkenden Buskolonnen behinderten zudem den Verkehr, weil sie Autofahrern, Fußgängern und Radfahrern die Sicht nähmen, heißt es.

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