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Jewrovision-Show 2013 in München.

Wettbewerb

Jewrovision findet erstmals in Frankfurt statt

Der jüdische Tanz- und Gesangswettbewerb Jewrovision wird in diesem Jahr erstmals in Frankfurt ausgerichtet.

Der jüdische Tanz- und Gesangswettbewerb Jewrovision wird in diesem Jahr erstmals in Frankfurt am Main ausgerichtet. Zu der Show-Veranstaltung für jüdische Jugendliche zwischen 10 und 19 Jahren werden für den 2. Februar auf der Frankfurter Messe rund 1.500 Teilnehmer erwartet, wie der Zentralrat der Juden in Deutschland am Mittwoch in Berlin mitteilte. Das Motto lautet „Chai“, das hebräische Wort für „Leben“.

Der Wettstreit orientiert sich an dem internationalen Gesangswettbewerb Eurovision Song Contest. Bei der Jewrovision interpretieren die Jugendlichen Popsongs mit eigenen Texten und liefern sich einen Wettstreit um den besten Auftritt, der von einer Jury gekürt wird. In der diesjährigen Jury sitzen unter anderem der Musiker Alexander Klaws, der 2003 die Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“ gewonnen hat, die ZDF-Moderatorin Andrea Kiewel und Henning Wehland von den „Söhnen Mannheims“.

Die Jewrovision war seit ihrer Gründung 2002 in verschiedenen Städten zu Gast, darunter Köln, Hamburg sowie im vergangenen Jahr in Dresden. Veranstalter ist seit 2013 der Zentralrat der Juden. Die Schirmherrschaft haben in diesem Jahr Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD), der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) und Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD). (epd) 

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