Frankfurt-Büro in Berlin

Hauptstadtbüro kostet Stadt 600 Euro an Miete

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Der Magistrat informiert über das umstrittene Frankfurter Büro in Berlin. Monatlich fallen Mietkosten in Höhe von 600 Euro an. Personalkosten entstünden nicht.

Das umstrittene Frankfurter Hauptstadtbüro kostet die Stadt monatlich 600 Euro Miete. Das geht aus einem Magistratsbericht hervor, den die Stadtregierung jetzt veröffentlicht hat. Zusätzliche Personalkosten entstünden nicht, heißt es in dem von Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) verfassten Bericht.

Feldmanns Ausführungen sind die Antwort auf eine Anfrage, die die Linke im Römer im Frühjahr gestellt hatte. Damals war bekannt geworden, dass der bisherige Büroleiter des Oberbürgermeisters, Martin Wimmer, nach Berlin ziehen soll, um dort Frankfurter Interessen zu vertreten. Die Entscheidung sorgte im Römer für Kritik. Abgesehen von der SPD sah niemand die Notwendigkeit eines solchen Postens.

Wimmer werde Frankfurt und den OB bei „gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Terminen“ in Berlin vertreten, heißt es dazu im Magistratsbericht. Zu seinen Aufgaben zählten zudem Wirtschafts- und Tourismusförderung, Standortmarketing und Kooperationen mit Bundesorganen. Da nach Wimmers Wegzug keine weitere Stelle im OB-Büro geschaffen wurde, wirke sich die Versetzung nicht auf den Personaletat der Stadt aus, so Feldmann weiter.

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