Museen in Frankfurt

Dialogmuseum gerettet

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Das Dialogmuseum kann in Frankfurt bleiben. Die Einrichtung zieht in die B-Ebene der Hauptwache.

Das Dialogmuseum kann in Frankfurt bleiben. Die Stadt will dem privat geführten sozialen Unternehmen einen Umzug in Räume auf der B-Ebene der Hauptwache ermöglichen. Stimmen die Gremien der von Bürgermeister Uwe Becker (CDU), Kulturdezernentin Ina Hartwig (SPD) und VGF-Geschäftsführer Thomas Wissgott vorgeschlagenen Lösung zu, wird das bisher an der Hanauer Landstraße ansässige Museum im Laufe des kommenden Jahres dorthin umziehen.

Es wird die Räume mit Unterstützung des Landeswohlfahrtsverbands und der Aktion Mensch herrichten und die Ausstellung „Dialog im Dunkeln“ aktualisieren und interaktiver ausgestalten. Die Stadt will ihm zusätzliche Mittel gewähren, damit es die in der B-Ebene höheren Nebenkosten tragen kann.

„Wir freuen uns sehr, dass uns Frankfurt damit eine langfristige Alternative anbietet“, sagt Museumsleiterin Klara Kletzka. Das Dialogmuseum komme nun im Herzen der Stadt an, sagt Kulturdezernentin Hartwig. Die Arbeit des Museums sei wichtiger denn je, trage es doch dazu bei, Toleranz und Verständnis für das Thema Behinderung zu befördern.

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