+
Ehemaliges Juristisches Seminar am Campus Bockenheim - sitzt hier die Musikhochschule?

Uni-Gelände

Beim Kulturcampus läuft die Zeit ab

  • schließen

Die vom Land in Auftrag gegebene Machbarkeitsstudie zur Zukunft des Kulturcampus in Bockenheim und einer neuen Musikhochschule soll noch in diesem Sommer erstellt werden.

Die vom Land in Auftrag gegebene Machbarkeitsstudie zur Zukunft des Kulturcampus in Bockenheim und einer neuen Musikhochschule soll „bis zum Sommer dieses Jahres“ erstellt werden. Das erklärt der Minister für Wissenschaft und Kunst, Boris Rhein (CDU), in seiner Antwort auf eine Kleine Anfrage des Frankfurter SPD-Landtagsabgeordneten Gernot Grumbach.

„Falls von der Stadt gewünscht“, so Rhein, werde dabei auch die Kommune einbezogen. Sie könne ihre Vorstellungen zur Ansiedlung von „weiteren von der Stadt getragenen Kultureinrichtungen“ darlegen. Die städtische Wohnungs-Holding ABG werde die „übergeordnete Planung der Freizeitanlagen, Wege und Plätze auf dem Kulturcampus koordinieren“.

Wenn diese Angaben umgesetzt werden, läuft die Frist für die Stadt, um sich noch beim Kulturcampus einzubringen, in wenigen Tagen ab. Kulturdezernentin Ina Hartwig (SPD) hegt immer noch die Hoffnung, dass neben einer neuen Musikhochschule des Landes ein städtisches „Zentrum der Künste“ entstehen kann. Doch Stadt und Land haben sich immer noch nicht darauf verständigt, welche Daten die Kommune für die Machbarkeitsstudie liefern muss.

Rhein skizziert den weiteren Zeitplan. Nach der Machbarkeitsstudie folge ein Architekturwettbewerb, „der voraussichtlich im Frühjahr 2019 entschieden sein könnte.“ Hierauf aufbauend folge eine Entwurfs- und Genehmigungsplanung – sie bilde die Entscheidungsgrundlage für das Verfahren zur Aufstellung des Landeshaushalts 2021.

Bereits 2020 könnte der Abbruch des heutigen Juridicums auf dem alten Uni-Gelände in Bockenheim geplant werden. An seiner Stelle soll dann die neue Musikhochschule entstehen.

„Voraussichtlich im Jahr 2022“, so Minister Rhein, beginne der Bau der neuen Hochschule, der bis 2025 abgeschlossen sein könne.

Der CDU-Politiker betont: „Aus Landessicht ist keine Verzögerung eingetreten“. Alle notwendigen Schritte seien „zielgerichtet abgearbeitet“ worden.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare