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Der TuS Makkabi setzt sich gegen Rassismus und Antisemitismus ein und wird für seine Integrationsarbeit ausgezeichnet.

Integrationspreis

Ausgezeichnete Integrationsarbeit

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Frankfurt ehrt das Engagement von Projekten, Vereinen und Personen.

Der Integrationspreis geht in diesem Jahr an das „Projekt Saba“ der Crespo Foundation, an den TuS Makkabi Frankfurt und an das Bündnis für Akzeptanz und Vielfalt. Sie teilen sich das Preisgeld von 15.000 Euro. Das teilte Integrationsdezernentin Sylvia Weber (SPD) mit. Die Stadt ehrt mit dem Preis Projekte, Vereine und Personen, die sich für das interkulturelle Miteinander in Frankfurt einsetzen. 

Die Crespo Foundation fördert mit ihrem „Projekt Saba“ seit mehr als zehn Jahren Migrantinnen, die ihren Schulabschluss nachholen wollen. 25 Frauen bekommen pro Jahr Schulmaterialien, Kinderbetreuung und Nachhilfeunterricht bezahlt. 

Interreligiöse Kooperation

Der Sportverein TuS Makkabi setzt sich in seiner Jugendarbeit präventiv gegen Antisemitismus und Rassismus in der Gesellschaft ein. Zu den interreligiösen Projekten zählen etwa Schwimmkurse für muslimische Frauen. Das Bündnis für Akzeptanz und Vielfalt lehnt sich gegen Rassismus, Sexismus und Ausgrenzung auf. 

Auch die Gewinner des Preises für Flüchtlingshilfe wurden bekanntgegeben. Zwei Projekte werden ausgezeichnet: Zum einen „Kulturpass.net“ des Vereins „Kultur für alle“ – mit dem Kulturpass können an der Armutsgrenze lebende Menschen Museen, Theater und Konzerte für einen Euro besuchen. Zum anderen erhält der Ehrenamtskreis Hausaufgabenbetreuung den Preis für die Unterstützung geflüchteter Kinder in der Unterkunft am Alten Flugplatz Bonames – die Ehrenamtlichen begleiten Eltern zu Gesprächen mit Lehrern und bieten auch in den Ferien außerschulische Förderung an. Die Preisträger erhalten jeweils 5000 Euro. Lobende Erwähnung findet die Arbeit der SG Bornheim 1945 für das Projekt „CSR Projekt Skyliner Soccer 2018“ und das Engagement von Mariame Sow, die sich seit vielen Jahren für die Integration von Menschen aus afrikanischen Ländern einsetzt. 

Die Preise werden am 22. November im Kaisersaal überreicht. 

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