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Die Abfallgebühren in Frankfurt sollen sinken. Grund ist die stark gewachsene Einwohnerzahl der Stadt.

Gebühren in Frankfurt

Abfallgebühr soll in Frankfurt sinken

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Die Frankfurter werden wohl künftig etwas weniger für die Abfallentsorgung zahlen müssen. Der Magistrat beschließt eine entsprechende Satzungsänderung. Doch das Stadtparlament muss noch zustimmen.

Die Abfallgebühren sollen in Frankfurt im Schnitt um 5,5 Prozent sinken. Stimmt das Stadtparlament einer vom Magistrat beschlossenen Satzungsänderung zu, sparen Haushalte nach Mitteilung der Stadt bis zu 20 Euro im Jahr. „Mit der Senkung der Abfallgebühren kommen wir unserem Ziel, dass Frankfurt für alle Menschen bezahlbar bleibt, einen Schritt näher“, sagt Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD).

Für Umweltdezernentin Rosemarie Heilig (Grüne) zeigt die Gebührensenkung zudem, dass sich die interkommunale Zusammenarbeit bei der Abfallentsorgung auszahle. Zuletzt war die Abfallgebühr im Jahr 2016 gesenkt worden, damals sogar um etwa zwölf Prozent. Effizienz, Erfolg und Zuverlässigkeit der Kommunalwirtschaft zahlten sich für alle aus, sagt Bürgermeister und Kämmerer Uwe Becker (CDU).

Dass die Gebühren erneut sinken können, ist laut Magistrat eine Folge der stark gewachsenen Einwohnerzahl Frankfurts. Die Einnahmen seien gestiegen, die Kosten aber nahezu gleichgeblieben. Deshalb habe die Stadt für die Jahre 2016 bis 2018 einen geringeren Teil der Rücklagen für den Ausgleich des Gebührenhaushalts benötigt als ursprünglich geplant. Das wiederum wirke sich positiv auf die Kalkulation des Gebührenbedarfs für die Jahre 2019 und 2020 aus. Der Überschuss könne quasi an die Bürger zurückerstattet werden.

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