Die Mainkai-Sperrung polarisiert Frankfurt.
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Die Mainkai-Sperrung polarisiert Frankfurt.

SPD

SPD wirbt für autofreie Innenstadt

  • Christoph Manus
    vonChristoph Manus
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Die Genossen in Frankfurt rufen zu Rad-Demos und einer Kundgebung am Mainkai auf. Die Partei fordert, dass der Mainkai auch weiterhin autofrei bleibt.

Mit zwei Raddemos und einer Kundgebung unter dem Motto „Mainkai, Deinkai, Unserkai“ will die Frankfurter SPD am Samstag, 22. August, für einen dauerhaft autofreien Mainkai, die Vision einer autofreien Innenstadt und eine fahrradfreundlichere Stadt werben. Die beiden Raddemos sollen jeweils um 13 Uhr an der U-Bahn-Station Weißer Stein und an der Bockenheimer Warte beginnen und zum Mainkai führen. Dort beginnt um 14.30 Uhr eine Versammlung, auf der unter anderem der Frankfurter SPD-Chef und Planungsdezernent Mike Josef und Verkehrsdezernent Klaus Oesterling sprechen werden.

„Mit den beiden Raddemos wollen wir ein Zeichen setzen, dass wir den Radverkehr in Frankfurt noch sicherer und attraktiver machen wollen“, sagt der Organisator der Demonstrationen, der Vorsitzende der SPD Riederwald, Raven Kirchner. „Wir wollen Frankfurt zu einer der fahrradfreundlichsten Städte gestalten.“

Bei der Versammlung am Mainkai sollen Wege für eine autofreie Innenstadt im Vordergrund stehen. Die SPD sieht die von ihr geforderte dauerhafte Sperrung des Mainkais als ersten Baustein für diese Vision. Die Öffnung der Straße für Fußgängerinnen und Fußgänger, Radfahrerinnen und Radfahrer und für kulturelle und gesellschaftliche Veranstaltungen wäre für die stellvertretende Vorsitzende der Frankfurter SPD, Sylvia Kunze, ein „Startpunkt für mehr Lebensqualität“. Nötig seien zudem ein 365-Euro-Ticket für den ÖPNV, der Bau einer Ringstraßenbahn und der Ausbau von Parkplätzen am Stadtrand.

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