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SPD Frankfurt: Wahlkampf mit Saskia

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Von: Christoph Manus

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Saskia Esken spricht zu den Genossinnen und Genossen.
Saskia Esken spricht zu den Genossinnen und Genossen. © Peter Jülich

Die SPD stimmt sich beim Neujahrsempfang mit ihrer Parteichefin Saskia Esken auf die 44 Tage bis zum 5. März ein. Lob gibt es für OB-Kandidat Mike Josef, aber auch Bundesinnenministerin Nancy Faeser.

In den Räumen des Kunstvereins „Familie Montez“ unter der Honsellbrücke stehen die Leute dicht gedrängt. Die Frankfurter Sozialdemokraten stimmen sich am Freitagabend beim ersten Neujahrsempfang der Partei seit der Pandemie auf mindestens 44 Tage Wahlkampf ein. „Wir stehen auf dem Platz und wir wollen auch gewinnen“, ruft Mike Josef, der im März zum Frankfurter Oberbürgermeister gewählt werden will, schon zur Begrüßung. Nicht nur SPD-Mitglieder sind ins Ostend gekommen. Mehrere Stadtverordnete des Koalitionspartner Volt und Volt-Stadträtin Eileen O’Sullivan sind unter den Gästen. Mit Applaus begrüßt werden Beschäftigte von Binding, die für ihre Arbeitsplätze kämpfen.

„Wir stehen in Frankfurt mit einem wirklich starken Kandidaten in den Startlöchern“, sagt SPD-Chefin Saskia Esken, die aus Berlin gekommen ist, um Mike Josef zu unterstützen. Er bringe nicht nur viel Erfahrung mit. Er wisse, was zu tun ist, sagt sie.

Viel Lob für Faeser

Natürlich kommt sie nach einer längeren bundespolitischen Rede, in der sie klar macht, das auch 2023 kein einfaches Jahr werde, auch auf die Landtagswahl im Oktober zu sprechen. Hessen habe einen Wechsel verdient, brauche eine sozialdemokratische Politik. Die als Spitzenkandidatin gehandelte hessische SPD-Vorsitzende Nancy Faeser mache in Berlin einen verdammt guten Job, sagte die SPD-Vorsitzende. Sie habe in einem Jahr als Innenministerin mehr zustande bekommen als ihr Vorgänger Horst Seehofer (CSU) in einer gesamten Legislaturperiode, behauptet Esken.

Deutlich mehr Applaus bekommt Mike Josef, der in einem Talkformat sehr persönlich und emotional begründet, wieso er Frankfurter Oberbürgermeister werden will und für seine Ziele wirbt.

Parteivize Kolja Müller ruft die Parteimitglieder im Saal auf,, sich nun für Josef ins Zeug zu legen. „Wir wollen Frankfurt rot plakatieren“, sagt er, bevor das Buffet eröffnet wird. Bei der Oberbürgermeisterwahl gebe es nicht weniger als eine historische Chance:, die Möglichkeit, dass erstmals ein Mensch mit Migrationshintergrund an die Stadtspitze gewählt werde.

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