Einzelhandel

SPD fordert Online-Marktplatz

  • Christoph Manus
    vonChristoph Manus
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Die Plattform „Frankfurt am Start“ ist nach Ansicht der SPD nicht gut genug, um den Handel in der Stadt zu stützen. Sie fordert eine Art „Amazon für Frankfurt“.

Die Frankfurter SPD fordert die Stadt angesichts der Corona-Krise und des Strukturwandels auf, schnellstmöglich eine eigene Handelsplattform einzurichten, die Menschen dazu animiert, bei Frankfurts lokaler Wirtschaft über das Internet einzukaufen. Viele Gewerbetreibende und Gastronomen stünden vor dem Aus. Der Charme Frankfurts, das Gesicht der Stadt mit ihren kleinteiligen und urbanen Strukturen, dem pulsierenden öffentlichen Leben, Handel und Gewerbetreibenden, Kulturschaffenden und Gastronomen drohe verloren zu gehen, wenn die kommunale Wirtschaftspolitik und die Wirtschaftsförderungen jetzt nicht die richtigen Weichen stellten und Unterstützung leisteten, sagt SPD-Vorstandsmitglied Armand Zorn.

Die bestehende Plattform „Frankfurt am Start“ geht nach Ansicht der SPD nicht weit genug. Sie biete lediglich eine Übersicht der lokalen Geschäfte und Restaurants in den Stadtteilen. Es fehle aber die Möglichkeit, Waren beim kleinen Geschäft um die Ecke auch direkt zu bestellen. Weil die Plattform zudem unübersichtlich und wenig benutzerfreundlich sei, verfehle sie ihr erklärtes Ziel, Gewerbe in den Stadtteilen zu unterstützen.

Die SPD fordert daher eine innovativere Lösung, eine Art „Amazon für Frankfurt“. „Der Fokus sollte dabei sein, den lokalen Geschäften zu helfen, online sichtbarer zu werden und Umsätze zu tätigen“, sagt Zorn. Entwickeln und betreiben solle die Plattform die städtische Wirtschaftsförderung.

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