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Die Frankfurter Sparkasse will bis 2020 rund 100 Stellen streichen. Dies soll ohne Kündigungen geschehen. (Symbolbild)
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Die Frankfurter Sparkasse will bis 2020 rund 100 Stellen streichen. Dies soll ohne Kündigungen geschehen. (Symbolbild)

Frankfurter Sparkasse

Sparkasse will Stellen streichen

  • Christoph Manus
    VonChristoph Manus
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Die Frankfurter Sparkasse will bis 2020 rund 100 Stellen streichen. Das Filialnetz soll jedoch erhalten bleiben. Es ist allerdings schon kleiner geworden.

Trotz der weiterhin niedrigen Zinsen und des deutlich gesunkenen Zinsüberschusses hat die Frankfurter Sparkasse nach Worten von Vorstandschef Robert Restani im vergangenen Jahr ein stabiles Ergebnis erzielt. Während der Vorsteuergewinn leicht stieg, sank der Jahresüberschuss allerdings um 14 Prozent. Für das laufende Jahr rechnet die Sparkasse mit weiteren Einbußen beim Zinsüberschuss und einem schlechteren Ergebnis.

Restani kündigte am Dienstag bei der Präsentation der Jahresbilanz an, die „Fitnesskur“ für die Bank fortzusetzen, also Kosten einzusparen und Strukturen zu verschlanken. Seit 2015 hat die 1822 in Vollzeit umgerechnet bereits 100 Mitarbeiter abgebaut. Bis 2020 sollen weitere rund 100 Stellen wegfallen. Das soll ohne Kündigungen, also per natürlicher Fluktuation, geschehen. Zum Jahresbeginn hatte die Sparkasse zudem die Gebühren für ihre Dienstleistungen erhöht.

Negativzinsen für Privatkunden will die Frankfurter Sparkasse, wie Restani auf eine Frage hin sagte, weiterhin nicht erheben. Seit Herbst verlangt sie allerdings von großen institutionellen Kunden ein Verwahrentgelt.

Die Sparkasse, die nach eigenen Angaben das dichteste Filialnetz der Stadt hat, werde sich nicht aus der Fläche zurückziehen, hieß es. „Die Filialen sind und bleiben das Herzstück unseres Vertriebs“, sagte Restani. Deren Zahl ist allerdings bereits deutlich gesunken. Die Sparkasse habe einmal 144 Filialen gehabt, nun sei sie noch an 80 Standorten vertreten, sagte Restani. Im vergangenen Jahr sei eine kleinere Filiale geschlossen worden, eine andere werde umziehen.

Digitalisierung keine Gefahr

Den samt „1822 direkt“ etwa 850 000 Kunden wolle die Sparkasse in den Filialen neue attraktive Angebote machen, sagte Restani. Die Bank spreche dazu mit „traditionellen Geschäftspartnern über Möglichkeiten der Zusammenarbeit“. Der Vorstandschef erinnerte auf Fragen hin etwa an eine frühere Kooperation mit dem Frankfurter Energieversorger Mainova. Auch an flexibleren Öffnungszeiten arbeite man, hieß es vor Journalisten.

Die Sparkasse verstehe die Digitalisierung nicht als Gefahr, betonte Restani. Im Gegenteil biete das Internet zusätzliche Gelegenheiten, mit den Kunden ins Gespräch zu kommen. Gut hätten diese etwa die neue Online-Beratung über Text- oder Video-Chats angenommen. Ein neues Innovations-Lab soll dabei helfen, schnell auf Trends und Kundenwünsche reagieren zu können.

Neue Kunden gewinnen will die Sparkasse etwa mit dem Bezahlverfahren „Blue Code“. Bei diesem handelt es sich um eine kostenfreie App, mit der in einem Pilotversuch die zusammen 75 000 Studierenden und Mitarbeiter der Goethe-Universität, der Frankfurt University of Applied Sciences und anderer Hochschulen in der Region seit dem Wintersemester in den Mensen des Studentenwerks Kaffee und Mittagessen bezahlen können.

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