So soll der künftige Kreisel aussehen.  
+
So soll der künftige Kreisel aussehen.  

Sossenheim

Der Sossenheimer Kreisel kommt

  • George Grodensky
    vonGeorge Grodensky
    schließen

Die Stadt baut ab März die Kreuzung von Kurmainzer Straße, Sossenheimer Weg und Dunantring um. 26 Monate lang fahren die Busse eine Umleitung.

Anfang März geht’s los. Die Stadt wandelt die Kreuzung von Kurmainzer Straße, Sossenheimer Weg und Dunantring in einen Kreisel um. Die Idee dazu hatte der Ortsbeirat 6 im November 2005. Nun schließt sich der Kreis. Am Dienstag hat der Verwaltung dem Stadtteilgremium die konkreten Pläne vorgestellt.

„Die Kreuzung ist ein wichtiger Knoten“, sagt Michael Wejwoda vom Amt für Straßenbau und Erschließung. Sie verbindet Sossenheim mit Unterliederbach und Höchst. Zur Hauptverkehrszeit bilden sich lange Staus an den Ampeln. Außerhalb der Staustunden flitzen die Autos zu schnell dort entlang. All das soll der Kreisel verhindern.

„Ein Kreisverkehr ist leistungsfähig, entschleunigt und führt dazu, dass der Verkehr ruhiger fließt“, sagt der Fachmann. Das wird die Anlieger freuen. Das weniger: 26 Monate sind die Bauarbeiter vor Ort. Der Umbau dauert so lang, weil auch die Versorgungsträger ihre Trinkwasser- und Gasleitungen erneuern, ihre Stromtrassen, Telefon- und Fernsehkabel und Abwasserkanäle. 2,2 Millionen Euro investiert die Stadt.

Durchmesser von 30 Metern

Der neue Kreisel hat einen Durchmesser von 30 Metern und eine begrünte Mitte, nebst Aufstellfläche für die Kanalwartung. Das Amt lässt auch Fahrbahnen, Rad- und Gehwege der Straßen im Umfeld des Kreisels erneuern. Überwege werden barrierefrei, genauso die Bushaltestellen. Die Fachleute ordnen die Grünflächen drumherum neu, einen Bergahorn haben sie gefällt, am Ende werden 14 Bäume neu wachsen. Der Kreisel benötige 30 Prozent weniger Fläche als die Kreuzung, sagt Wejwoda. Der Dunantring wird künftig mit weniger Fahrspuren auskommen. Dafür kommt eine Radspur dazu und Schrägparkplätze.

Die Zugänge und Zufahrten zu den Häusern sollen während der Bauzeit so gut wie möglich vorhanden bleiben, notfalls über Provisorien. Die Kurmainzer bleibt mittels Baustellenampel befahrbar, der Sossenheimer Weg wird dagegen zur Sackgasse, eine Umleitung ist ausgeschildert. Im März 2022 wird die Kreuzung vorübergehend komplett gesperrt, um die letzte Fahrbahnschicht auftragen zu können. Je nachdem wie erfolgreich die Arbeiten vorher waren, wird das ein langes Wochenende oder zwei Wochen der Fall sein.

Traffiq muss den Busverkehr umleiten. Die Linie 55 kann den Dunantring nicht mehr anfahren, das übernimmt die Linie 50 über die Ersatzhaltestelle an der Schaumburger Straße. Sorge macht dem Schulelternbeirat der Dunantschule der Schulbus. Der fährt ebenfalls durch die Schaumburger, muss das aber wegen der Baustelle nun in anderer Richtung tun. Dadurch bleibe den Kindern weniger Platz zum Aussteigen.

Info zur Baustelle unter Telefon 069 / 870 04 04 50, bis 15.5., Mo., Mi., Do., 13 bis 17 Uhr, danach 15 bis 17 Uhr. Mail: kreisel@bpr-frankfurt.de; Sprechstunde vor Ort Di. 15.30 bis 16.30 Uhr, Baucontainer Dunantring.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare