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Frankfurt

Sommergewitter über Frankfurt

In Frankfurt entladen sich erste Sommergewitter, mit weiteren ist zu rechnen. Die Feuerwehr muss bereits erste Keller leerpumpen.

Tiefe Pfützen, schwere Regentropfen – seit die Temperaturen in höhere Bereiche steigen, sind bereits mehrere Sommergewitter über Frankfurt heruntergegangen. Und mit weiteren Unwettern ist zu rechnen.

85 Einsatzstellen im gesamten Stadtgebiet zählte die Feuerwehr in der Nacht zum Freitag. Im Zeitraum von etwas mehr als einer Stunde seien viele Keller vollgelaufen, vereinzelt wurden die Einsatzkräfte zu umgestürzten Bäumen gerufen. Dabei sei keine Person zu Schaden gekommen, teilt die Feuerwehr auf Anfrage mit.

Wie im Kochtopf

Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) können weitere örtliche Gewitter und Unwetter bis zum Beginn der nächsten Woche nicht ausgeschlossen werden. „Die feuchtwarme und instabile Gewitterluft kann mit einem Kochtopf verglichen werden, der durch Sonneneinstrahlung jederzeit und schnell hochkochen kann“, sagt Andreas Friedrich vom DWD. Wegen des fehlenden Windes regneten Gewitterzellen meist im Ganzen ab, sodass viel Regen innerhalb kurzer Zeit herunterkomme, erklärt der Meteorologe.

Mit der enormen Regenmenge am Donnerstagabend hatte auch das Steakhaus Fleischeslust zu kämpfen. In dem Restaurant in Sachsenhausen war der Keller vollgelaufen, gut einen halben Meter hoch habe es dort gestanden, sagt Mitinhaber Karmel Boughriba. Diverse Geräte und Vorräte seien dadurch zerstört worden, der Schaden sei noch nicht zusammengerechnet. „In Anbetracht unserer langen coronabedingten Schließung und der jetzigen Öffnung ist das Unwetter für uns natürlich besonders ärgerlich“, sagt Boughriba. „Wir hangeln uns sowieso schon von Tag zu Tag.“

In der nächsten Woche ließen Gewitter und Regen nach, teilt der DWD mit. Die Luft werde weniger schwül und dafür trockener, sodass Gewitter unwahrscheinlicher würden. Das Restaurant Fleischeslust muss trotzdem vorerst geschlossen bleiben, um die Schäden zu beseitigen.

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