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Straßenbau

Frankfurt: Sommerbaustellen an 15 Stellen - diese Straßen werden saniert

  • Florian Leclerc
    vonFlorian Leclerc
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Die Stadt saniert Brücken und Straßen und setzt dabei auf ein neues, schnelles Verfahren. Auch ein neuer Radweg entsteht.

Großbaustellen wie auf der Offenbacher, Hanauer und Eschersheimer Landstraße in den vergangenen Jahren gibt es in diesem Sommer nicht. „Die Autofahrer müssen sich bis ins neue Jahr gedulden, wenn der Umbau der Wilhelmshöher Straße in Seckbach beginnt“, sagte Verkehrsdezernent Klaus Oesterling (SPD), der gemeinsam mit Vertretern des Straßenbauamtes die 15 Baustellen dieses Sommers vorstellte.

Dabei hoben sie den barrierefreien Umbau von Bushaltestellen hervor, unter anderem an der Habsburger- und Wittelsbacherallee. Dabei würden die Gehwege barrierefrei, die Führung des Radverkehrs werde verbessert, führten sie aus.

Frankfurt: Ein neuer Radweg entsteht zwischen Preungesheim und Berkersheim

Brückenarbeiten: Die Lahmeyerbrücke wird neu gebaut, die Brücke Rosa-Luxemburg-Straße / Miquelknoten, der Zubringer Nordwestzentrum und der Fuß- und Radweg auf der Niederräder Mainbrücke werden saniert. Der Geh- und Radweg Kaiserleibrücke wird instandgesetzt.

Fünf Bushaltestellen werden barrierefrei: Habsburger- und Wittelsbacherallee, Habsburgerallee/Rhönstraße, An den Geiselwiesen, Königsteiner Straße, Endstation Hausen.

Ein neuer Radweg zwischen Preungesheim und Berkersheim entsteht „Am Dachsberg“ auf 1,6 Kilometer Länge. Der Steg über die Niederräder Brücke, auf dem sich Fußgänger und Radfahrer bewegen, wird saniert. Die vorhandenen Betonplatten reißt das Straßenbauamt heraus und ersetzt sie durch rutschfeste Gitterroste aus Kunststoff.

Im Dornbusch probiert das Straßenbauamt an sieben Straßen ein neues Schnellverfahren zur Straßensanierung aus. Dabei wird der Asphalt kalt und als dünne Schicht auftragen. Das dauert mit Vorbereitung nur einen bis zwei Tage, hält aber nicht so lange wie das übliche Verfahren. Alle Arbeiten kosten zusammen rund 24 Millionen Euro.

Stadtrat Oesterling betonte besonders den Ausbau des Radnetzes, der begleitend laufe. So erhalte die Friedberger Landstraße im Sommer einen roten Radweg auf beiden Seiten zwischen Friedberger Tor und Friedberger Platz. Dafür fallen zwei von vier Autofahrspuren weg. Gleichzeitig würden stadtweit weitere Fahrradparkanlagen aufgestellt, demnächst am Ostbahnhof und an der S-Bahn-Station Niederrad.

In diesem Jahr habe die Stadt schon 1600 Fahrradabstellplätze geschaffen, sagte Oesterling. Die vereinbarte Zahl von 2000 Abstellplätzen werde sicher erreicht. Bis März 2021 soll das Radnetz in den meisten Stadtteilen ausgeschildert sein. Als Nächstes würden Schilder in Bockenheim, Nordend und Ostend aufgestellt. 

Frankfurt: Diese Straßen werden saniert

Das Straßenbauamt saniert im Sommer folgende Straßen: Vogelsbergstraße Nr. 33-37 / 42-48 (Deckensanierung), Leo-Gans-Straße (Deckensanierung), An der Pfaffenmauer zwischen Röhrborngasse und Am Bächelchen (Grunderneuerung und Gehwege), Stettinerstraße zwischen Wendehammer und Schlesierstraße (Grunderneuerung und Gehwege), Hofhausstraße zwischen Nussgartenweg und Friedberger Landstraße (Deckensanierung), Goldsteinstraße (Deckensanierung und Gehwege), Köngsteiner Straße (Deckensanierung und Gehwege), Osthafenplatz (Umbau), Kurmainzer Straße / Sossenheimer Weg / Dunantring (Umbau).
Weitere Straßen im Dornbusch werden im Schnellverfahren erneut: Allendorfer Straße zwischen Ulrichstraße und Langheckenweg, Am Lindenbaum zwischen Nr. 16 und Denhardtstraße, Ilkenhansstraße zwischen Klarastraße und Am Lindenbaum, Klarastraße zwischen Eschersheimer Landstraße und Ilkenhansstraße, Körberstraße Grommetstraße zwischen Eschersheimer Landstraße und Ilkenhansstraße, Neumannstraße zwischen Körberstraße und Lucaestraße.

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