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Die Frankfurter Stadtpolizei hat in der B-Ebene des Frankfurter Hauptbahnhofs kein Hausrecht. (Symbolbild)
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Die Frankfurter Stadtpolizei hat in der B-Ebene des Frankfurter Hauptbahnhofs kein Hausrecht. (Symbolbild)

Bahnhofsviertel in Frankfurt

Sicherheit am Frankfurter Hauptbahnhof

  • Georg Leppert
    VonGeorg Leppert
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Stadtpolizei und der Sicherheitsdienst der Bahn kooperieren am Frankfurter Hauptbahnhof. In der Vergangenheit hatten unterschiedliche Befugnisse Probleme bereitet.

Die Stadtpolizei zieht ein positives Fazit ihrer gemeinsamen Streifen mit dem Sicherheitsdienst der Bahn. Gerade in der B-Ebene hätten sich die Zustände durch die Kooperation verbessert, sagte Ordnungsdezernent Markus Frank (CDU). Derweil weist die Deutsche Bahn deutlicher als bisher darauf hin, dass sie in dem unterirdischen Bereich das Hausrecht hat.

Seit Februar vorigen Jahres gehen Stadtpolizisten und Bahn-Mitarbeiter gemeinsam auf Streife. Die dazu passende Statistik stellte Frank jetzt vor: In den 13 Monaten waren die Streifen knapp 5000 Stunden unterwegs und kontrollierten 2000 Menschen. Dabei stellten sie 500 Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz fest und schrieben mehr als 400 Anzeigen wegen Alkoholkonsum, Rauchen, Lagern oder Urinieren in der B-Ebene. Stadtpolizisten und Bahn-Mitarbeiter erteilten 45 Hausverbote und erstatteten zwölf Strafanzeigen wegen Hausfriedensbruchs.

Die Idee, gemeinsam auf Streife zu gehen, entstand beim Runden Tisch zum Bahnhofsviertel, an dem Vertreter von Stadt, Bahn, Polizei und Justiz sitzen. Hintergrund waren vor allem die unterschiedlichen Befugnisse. Bahn-Mitarbeiter dürfen nicht hoheitlich tätig werden, also niemanden festhalten, sofern die Person nicht gerade bei einer Straftat beobachtet wird. Diese Aufgaben übernehmen die Stadtpolizisten. Diese haben in der B-Ebene allerdings kein Hausrecht und können sich dabei nun auf die Bahn-Mitarbeiter berufen. Um deutlicher auf das Hausrecht hinzuweisen, hat die Bahn in den vergangenen Tagen Schilder aufhängen lassen, auf denen die Funktion der B-Ebene benannt wird.

Auch durch eine verbesserte Beleuchtung sei die Fläche unterhalb des Hauptbahnhofs für Reisende und Passanten attraktiver geworden, so Frank. Es gebe weniger dunkle Ecken und weniger Angsträume.

Unterdessen kümmert sich Franks Kollegin im Magistrat, Umweltdezernentin Rosemarie Heilig (Grüne), um den Bahnhofsvorplatz. Am Donnerstagmittag wird beim „Frühjahrsputz“ ein neues Reinigungskonzept vorgestellt.

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