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In den fließenden Verkehr auszuweichen ist immer ein Problem für Radfahrerinnen und Radfahrer. Foto: Monika Müller
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In den fließenden Verkehr auszuweichen ist immer ein Problem für Radfahrerinnen und Radfahrer.

Mobilität

Serie zu Problemstellen in Frankfurt: Verwaltung antwortet Leserschaft

  • Florian Leclerc
    VonFlorian Leclerc
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Die FR-Leserinnen und-Leser fragen, die Stadtverwaltung antwortet: Das passiert bei den Problemstellen in Frankfurter Radnetz.

Die Frankfurter Rundschau hat ihre Leserinnen und Leser gebeten, Problemstellen im Frankfurter Radnetz zu benennen. Die Resonanz war riesig. An dieser Stelle veröffentlichen wir eine Auswahl der Fragen sowie die Antworten der Verwaltung. Die Serie wird fortgesetzt.

Nordend: Christoph Seeger stellt fest, dass auf der Hermannstraße, einer Fahrradstraße, das Schild am Oeder Weg vollgeklebt sei und kaum wahrgenommen werde. An der Humboldtstraße fehlten Markierungen auf dem Asphalt. Radfahrer:innen würden oft überholt. Will die Stadt an dieser Situation etwas ändern?

Im Zuge der Umgestaltung des Oeder Wegs in eine fahrradfreundliche Nebenstraße entfällt das Zeichen 244.1, „Beginn einer Fahrradstraße“, in der Hermannstraße. Es bleibt nur das Zeichen 274.1, „Beginn einer Tempo- 30-Zone“. Die Hermannstraße wurde vor vielen Jahren als „Fahrradstraße“ ausgewiesen, als dafür noch niedrigere Standards galten. Die neuen fahrradfreundlichen Nebenstraßen in Frankfurt folgen weitaus höheren Kriterien im Sinne der Radverkehrsfreundlichkeit.

Ostend: Am Ostbahnhof gebe es keine klare Wegführung für den Radverkehr, aber Kopfsteinpflaster und Straßenbahnschienenreste, berichtet Jonas W. Soll dort etwas passieren?

Im Bereich des Danziger Platzes muss ein Umbau beziehungsweise eine Sanierung zurückgestellt werden, bis die nordmainische S-Bahn gebaut ist, da der gesamte Bereich Großbaustelle wird.

Rödelheim: Christian Esters hält die Eschborner Landstraße zwischen Am Seedamm und DHL- Center für problematisch, weil der Radverkehr im fließenden Autoverkehr mitfahren muss, am DHL-Center oft Lastwagen fahren und die Sichtbeziehung durch parkende Autos eingeschränkt ist. Er möchte wissen, ob abgesehen vom Radschnellweg Vordertaunus–Frankfurt eine kurzfristige Lösung denkbar ist, etwa die Wegnahme von Parkplätzen.

Zum jetzigen Zeitpunkt sind keine kurzfristigen Maßnahmen vorgesehen.

Sachsenhausen: Maximilian von Koschitzky hält die Schweizer Straße für gefährlich, weil sich Autos, Straßenbahnen und der Radverkehr den engen Straßenraum teilen. Die Schweizer Straße sei Teil des Radentscheid-Programms – wann kommt es zum Umbau?, möchte er wissen.

Eine bereits erstellte Machbarkeitsstudie zur Schweizer Straße dient im weiteren Planungsprozess als Grundlage für einen gestalterischen Wettbewerb. Die Machbarkeitsstudie wurde am 22. Juni dem Ortsbeirat 5 vorgestellt. Der Wettbewerb ist in Vorbereitung, als Nächstes folgt die Beteiligung der Bürger:innen vor Ort. Zum Baubeginn können noch keine Aussagen getroffen werden.

Sachsenhausen: Hendrik Neumann bemängelt die Situation rund um den Lokalbahnhof mit Mörfelder Landstraße und Darmstädter Landstraße. Ist dort etwas geplant?

Bis Ende des Jahres wird unter anderem für den Stadtteil Sachsenhausen ein Radverkehrskonzept erstellt. Damit ist ein qualifiziertes Planungsbüro beauftragt. Aus dem Konzept werden sich diverse Maßnahmen ableiten lassen. Dazu wird mit Sicherheit auch die Situation rund um den Lokalbahnhof gehören. Die Mörfelder Landstraße ist ebenfalls in der Bearbeitung und Teil des Stadtverordnetenbeschlusses „Fahrradstadt Frankfurt am Main“. Vorgesehen sind der Wegfall einer Fahrspur und die Einrichtung von Radverkehrsanlagen. Vorhandene Parkplätze und Baumstandorte erschweren aber eine gute Lösung für den Radverkehr, ein Umsetzungszeitpunkt kann noch nicht genannt werden. Die Darmstädter Landstraße soll in den kommenden Jahren mit einer Umweltspur versehen werden, die Bus- und Radverkehr gemeinsam nutzen können.

Seckbach: Michael Müller möchte wissen, was im Zuge des Umbaus der Wilhelmshöher Straße für den Rad- und Fußverkehr getan werden soll.

Im Zuge des Umbaus wird die Verkehrssicherheit für den Fußverkehr durch abschnittsweise breitere und vor widerrechtlichem Parken geschützte Gehwege erhöht, die Bushaltestellen und sämtliche Querungsstellen werden barrierefrei umgebaut, das Parken wird beordnet, und es werden 18 neue Bäume gepflanzt.

Westliche Stadtteile: Auf der Königsteiner Straße in Höchst und der Liederbacher Straße in Unterliederbach parkten Autos oft auf den Radwegen. Lässt sich das verändern?, fragt „Bigbamboo361“.

Wird im Rahmen des Radverkehrskonzepts West gegenwärtig bewertet.

Zusammengestellt von Florian Leclerc

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