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Geflüchtete

Seebrücke Frankfurt fordert Wohnraum für Geflüchtete

  • Stefan Simon
    VonStefan Simon
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Das Bündnis Seebrücke Frankfurt fordert die neue Stadtregierung auf, Sammelunterkünfte aufzulösen. Schon vor der Pandemie sei ein würdiges Leben dort kaum möglich gewesen.

Das Bündnis Seebrücke Frankfurt fordert die designierte neue Stadtregierung aus Grünen, SPD, FDP und Volt dazu auf, Sammelunterkünfte aufzulösen und wohnungspolitische Maßnahmen zu ergreifen.

Das Bündnis begründet seine Forderung mit dem Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 19. September 2019. Darin hatte die Stadt Frankfurt zum Sicheren Hafen erklärt. Im gleichen Atemzug erfolgte laut Seebrücke die explizite Absage, zusätzliche Geflüchtete über die bestehende Aufnahmequote Frankfurts hinaus aufzunehmen. „Das ließ den Beschluss zu einem reinen Lippenbekenntnis verkommen“, schreibt das Bündnis in einer Mitteilung.

Die Stadt Frankfurt solle sich an die Seite zahlreicher Kommunen stellen, die sich zur zusätzlichen Aufnahme von Flüchtenden verpflichteten und somit Druck auf das Bundesinnenministerium ausübten, seine „repressive Abschottungspolitik“ aufzugeben.

Weiter heißt es vonseiten der Seebrücke, dass ein würdiges Leben in Sammelunterkünften schon vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie schwierig gewesen sei. Bedingungen wie beengte Räume, ungenügende sanitäre Einrichtungen und wenig Rückzugsmöglichkeiten hätten bereits zu mehreren Infektionsausbrüchen in Sammelunterkünften für Geflüchtete gesorgt.

Außerdem litten die Geflüchteten unter den coronabedingten Einschränkungen. Zusätzlich führten die wiederholenden Quarantänemaßnahmen zu einer Zuspitzung ihrer sozialen, psychischen und gesundheitlichen Verfasstheit. stn

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