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Mehr Platz für Fußgänger, weniger Platz für (parkende) Autos: So soll die Wilhelmshöher Straße nach der Sanierung aussehen.
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Mehr Platz für Fußgänger, weniger Platz für (parkende) Autos: So soll die Wilhelmshöher Straße nach der Sanierung aussehen.

Seckbach

Wilhemshöher Straße in Seckbach wird zur Baustelle

Die Stadt saniert Seckbachs Hauptachse ab Mitte März. Die Arbeiten sollen drei Jahre dauern.

In Seckbach beginnt am 15. März die lange schon diskutierte Erneuerung der Wilhelmshöher Straße. Auf 520 Metern Länge wird die Hauptdurchgangsstraße grundhaft erneuert. Mit Schächten und dem Austausch der gesamten Infrastruktur – Wasser, Strom, Telefon und Gas. Es ist das größte Straßenprojekt in Frankfurt und dauert laut Informationen des Amts für Straßenbau und Erschließung (ASE) 36 Monate – mehr sogar, als die vom Ortsbeirat vor Jahresfrist bemängelte Bauzeit von 30 Monaten. Acht Millionen Euro kostet die Erneuerung.

Auf die Menschen im östlichen Stadtteil kommen Unannehmlichkeiten zu. Die Wilhelmshöher wird abschnittweise vollständig gesperrt, die Busse müssen Umwege über die Atzelbergstraße fahren. Daher gibt es dort weniger Parkplätze als bisher. Das gilt auch für weite Teile auf der Wilhelmshöher.

Die Arbeiten beginnen am oberen Ende der Strecke. Sechs Wochen dauern sie an der Kreuzung Wilhelmshöher/Atzelbergstraße. Danach fahren die Bagger weiter zur zweiten Bauphase bis zur Kreuzung Am Atzelberg. 200 Meter misst dieser Abschnitt, die veranschlagte Bauzeit beträgt 13 Monate. Das nächste Teilstück geht bis zum Hufelandhaus, misst 150 Meter und dauert voraussichtlich elf Monate. Endspurt ist dann, nach zwei Jahren, auf dem letzten Stück, 150 Meter lang, bis zur Heinz-Herbert-Karry-Straße. Hierfür veranschlagt das Amt für Straßenbau und Erschließung weitere zehn Monate. Zusammen also knapp drei Jahre – mit „Frühjahr 2024“ veranschlagt das ASE das Bauende.

Dann, verspricht sich Ortsvorsteher Werner Skrypalle (SPD), wird die Wilhelmshöher schöner und leistungsfähiger sein – allerdings auch weniger autofreundlich. Schmal ist sie ohnehin. Die Fahrbahn wird noch schmaler, die Bürgersteige werden dafür breiter – mit 17 zusätzlichen Bäumen, dafür allerdings auch weniger Parkplätzen.

Verkehrsplaner messen täglich 12 000 Fahrzeuge, davon 500 Schwerlastfahrzeuge auf Seckbachs Hauptachse. 389 Busfahrten im Westen und 261 im östlichen Abschnitt. Das ASE verspricht mehr Sicherheit für Fußgänger. Die abschnittweise verbreiterten Gehwege sollen vor unberechtigtem Parken geschützt werden. Straßenübergänge und Bushaltestellen werden barrierefrei. An einer Vollsperrung der Straße führt während der Bauzeit kein Weg vorbei. Besonders drastisch ist dies in den ersten sechs Wochen: Seckbach wird in zwei Hälften geteilt sein, die Umleitung Atzelbergstraße wird während dieser Zeit zur Sackgasse, der Busverkehr der Linie 43 muss unterbrochen werden.

Während der vorhandene Abwasserkanal im Dienst bleibt, baut das Amt für Stadtentwässerung einen neuen Abwasserkanal. Auch Gas und Strom werden, wenn neu gelegt, mit den Hausanschlüssen verbunden.

Insgesamt ist der Platz für die Arbeiten sehr eng. Auf einer Straßenseite wird stets ein Gehweg vorhanden sein, daher wird es auch Straßenquerungen geben. Die Straßenfläche, auf der gerade nicht gearbeitet wird, dient den beteiligten Firmen zur Lagerung von Material.

Der Bauablaufplan der Wilhelmshöher Straße in vier Phasen.

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